Güsen (ahf) l Eine Woche nach der sehr ärgerlichen 1:3-Niederlage in Neuenhofe ist der SV Germania Güsen (9.) vor heimischer Kulisse auf Wiedergutmachung aus. Am 26. Spieltag der Fußball-Landesklasse gastiert morgen ab 15 Uhr der TSV Rot-Weiß Zerbst (4.) bei der Mannschaft von Trainer Hartmut Kober.

Der Ärger über die Niederlage der Vorwoche ist noch immer nicht ganz verflogen: "Das Zweikampfverhalten muss besser sein und besonders die Pässe nach der Balleroberung müssen genau an den Mann gebracht werden", so der SVG-Coach zum Optimierungsbedarf seiner Elf. "Neuenhofe hat uns Selbstvertrauen gekostet. Doch wir spielen zu Hause und wollen unseren Fans natürlich etwas bieten." Was Kober darunter versteht, musste die Reserve des SV Fortuna erst kürzlich erfahren, die in der zweiten Hälfte ordentlich unter die Räder der Angriffsmaschinerie der Gastgeber geriet und mit 1:5 verlor. Mit dieser Spielführung war auch der Trainer damals sehr zufrieden.

Gegen Zerbst möchte Kober davon gern mehr sehen. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften 1:1-unentschieden, die Gäste machten damals eine gute Figur. "Doch das ist ein neues Spiel für uns", so der Güsener, der allerdings auf seinen besten Torjäger verzichten muss. Mit 14 Treffern ist Christian Vormeister in der Torschützenliste vertreten, weshalb Kober auch zugibt, dass es "sehr schwierig wird, ihn zu ersetzen." Mit Josef Bonitz und Tobias Pohl haben die Gastgeber aber durchaus noch immer eine schlagkräftige Offensive im Angebot.

"Wir müssen von der ersten bis zur letzten Sekunde konzentriert sein und es muss alles stimmen", weiß Kober um die nötigen Zutaten für einen Sieg.

Es fehlen: Torsten Linnecke (langzeitverletzt), Christian Vormeister, Sebastian Huth (Urlaub); SR: Thomas Wissel (Magdeburg), Christian Schulze, Memis Oczan; Hinspiel: 1:1