Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen lud das Pfingstturnier des RV Möckern am Wochenende Reiter und Zuschauer zum Pferdesport ein. Das Highlightspringen am Sonntag um den Wanderpokal von Johann Christoph Graf vom Hagen entschied Hendrik Holländer vom RV Ihleburg für sich.

Möckern l Insgesamt gab es knapp 400 Nennungen für das Turnier. Vereinsvorsitzender Heinz Weise wünschte sich zwar etwas mehr Zuspruch, war über den Ablauf und die Organisation dafür umso glücklicher: "Uns haben auch in diesem Jahr wieder viele Sponsoren geholfen, die Juroren kommen gern hier her und die vielen Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf." Auch wenn es der Verein mit Problemen zu tun bekam, die eher ungewohnt waren. "Der Boden ist hier sehr sandig, am Sonnabend ist deshalb ein Pferdetransporter auf dem Parkplatz steckengeblieben. Aber die Hilfsbereitschaft war wirklich groß und so konnte der Wagen befreit werden." Auch die Freiwillige Feuerwehr Möckern stattete dem Veranstalter an den beiden Turniertagen hin und wieder Besuche ab und hielt mit gelegentlicher Wasserzufuhr den Platz in gutem Zustand.

Wie gut, zeigte Hendrik Holländer bei seinen drei Siegen. Der Reiter mit den zweitmeisten Starts holte sich nicht nur den prestigeträchtigen Wanderpokal im schwersten Springen des Wochenendes, sondern gewann auch die Springprüfung der Klasse L sowie das Zwei-Phasen-Springen der M*-Klasse. Insgesamt holte sich der Ihleburger sieben Schleifen ab. Viermal mehr durfte Hendrik Ernst vom RV Königsborn die Ehrenrunde bestreiten, darunter auch ein Sieg in der Punktespringprüfung der Klasse L. Auch die Reiter der anderen "JL"-Vereine waren vertreten. So wimmelten sich im Zwei-Phasen-Springen mit Niels Klüsener, Sebastian Linne und Kea Tuitje gleich drei Wörmlitzer. Während sich Anika May am Vortag noch knapp geschlagen geben musste, siegte die Reiterin des Eichenhof Schermen-Pietzpuhl am Sonntag in der Stilspringprüfung der Klasse A*. Mit Dirk Fabisch hielt zwar nur ein Teilnehmer die Fahnen des Ausrichters hoch, doch zweimal Platz zwei und ein vierter Rang können sich als Ausbeute sehen lassen, auch wenn Weise gern mehr Aktive für Möckern ins Turnier geschickt hätte.

   

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