Gommern (tza). "Mit einem solchen Mannschaftsergebnis kann man in der Landesliga keinen Blumentopf gewinnen", lautete das nüchterne Fazit des Teamchefs der Gommeraner Kegler, Sören Schulze, nach der 4 882:4 981-Kegel-Niederlage seines Teams im Punktspiel gegen Chemie Wolfen am Sonnabend. Dabei hatten sich die Blau-Gelben gerade gegen den Spitzenreiter so viel vorgenommen.

Doch gleich zu Beginn gerieten die Gommeraner in Zugzwang. Der erstmals eingesetzte Tino Jackl kam nach gutem Beginn auf seiner dritten Bahn überhaupt nicht mehr zurecht. Der eingewechselte Jens Bich (zusammen 793 Kegel) brachte das Ergebnis zwar noch in eine erträgliche Höhe, doch der Wolfener André Neumann (829) holte schon einige Zähler für seine Farben heraus. Auch Udo Wrubel (833) verlor trotz ansprechender Leistung gegen Uwe Rösel (856) weiter an Boden.

Das Mittelpaar konnte durch eine Klasse-Vorstellung von Bernd Löhnert (847) gegen Uwe Schönwerk und den eingewechselten Frank Schliebe (zusammen 779) kräftig aufholen. Allerdings blieben die Gäste durch eine desolate Vorstellung von Andreas Arndt (790) gegen Rene Helbing (801) noch mit zwei Kegeln in Front.

Die Schlussspieler der Gastgeber waren gegen Frank Herrmann (830) und besonders gegen den Tagesbesten Uwe Kühn (886) chancenlos. Zwar hielt Schulze (831) gut mit, doch die Leistung von Thomas Zander auf seinen ersten beiden Bahnen war einfach viel zu schwach, um Wolfen unter Druck zu setzen. Auch der eingewechselte Bernd Staeck (zusammen 788) konnte keine Akzente mehr setzen.

Durch die Heimniederlage hat die Gommeraner Eintracht die gute Ausgangsposition nach dem Auswärtssieg in Köthen leichtfertig verspielt. "Nun müssen wir auswärts die Punkte zurückholen. Am Besten gleich am Sonnabend in Gräfenhainichen", blickte Wrubel für sein Team nach kurzem "Trauern" kämpferisch nach vorn.