Vier Spiele hat der SV Eintracht Gommern (5.) noch Zeit, um das angestrebte Ziel, unter die ersten vier Teams der Landesklasse 2 zu kommen, noch zu erreichen. Vier Spiele, in denen sich die Mannschaft mit guten Leistungen bei seinen Fans rehabilitieren will. "Wir müssen den Kredit, den wir verspielt haben, zurückgewinnen", sagte Trainer Dorian Reichelt, der gestern Abend eine Aussprache mit seinen Spielern und der Abteilungsleitung einberief.

Gommern (okr/vwo). Ob die Gespräche Wirkung zeigen, wird sich am Sonnabend im Auswärtsspiel bei der ZLG Atzendorf (11.) herausstellen. In jedem Fall wird eine Steigerung gegenüber der jüngsten 2:5-Heimpleite gegen Germania Olvenstedt, dem neuerlichen Negativ-Höhepunkt, angestrebt. "Vielleicht haben einige Spieler gedacht, die Aufgabe im Vorbeigehen lösen zu können", mutmaßte Reichelt.

Derzeit sind in allen Mannschaftsteilen Schwächen erkennbar. "Wir treten nicht geschlossen und diszipliniert genug auf", sagte Reichelt, der das Umschalten von Offensive auf Defensive und umgekehrt bemängelte. Vorwürfe, seinem Team fehle es an Zusammenhalt, wies Reichelt zurück: "Die Jungs kennen sich seit Jahren, verstehen sich gut. Auch im Training hängen sie sich rein."

Bei der ZLG Atzendorf soll nun ein positiver Saisonendspurt eingeleitet werden. "Egal wie, wir müssen dort gewinnen, um unser Ziel, Platz vier, erreichen zu können", so Reichelt, der nach letztem Stand nur auf Mathias Reichel (5. Gelbe) verzichten muss.

Restprogramm SV Eintracht Gommern: ZLG Atzendorf (A), SV 1899 Altenweddingen (H), TSV Rot-Weiß Zerbst (A), SG Empor Klein Wanzleben (H)