Die Fußballer des SV Eintracht Osterwieck haben ihren Ruf als "Hallenfüchse" wieder einmal bestätigt. Beim 14. Hallenturnier des FSV Grün-Weiß Ilsenburg wiederholten die Rot-Weißen ihren Triumph aus dem Vorjahr.

Ilsenburg l Seinem Ruf gerecht wurde auch das beste Hallenturnier des Harzkreises, eine hochkarätige Besetzung und eine tolle Zuschauerkulisse untermauerten die Ausnahmestellung des Ilsenburger Hallenturniers. Der Auftakt war dem Cupverteidiger aus Osterwieck vorbehalten, A-Junior Kevin Hildach sicherte der Eintracht mit dem ersten Turniertreffer den knappen 1:0-Sieg über den SV Darlingerode/Drübeck. Auch im weiteren Verlauf bekamen die Zuschauer spannende Partien geboten, die Entscheidung über den Einzug ins Halbfinale fiel jeweils erst im letzten Gruppenspiel.

In der Staffel A musste Stahl Thale nach der 0:2-Niederlage gegen Osterwieck um Platz zwei bangen, doch der SV Darlingerode/Drübeck kam im entscheidenden Spiel gegen Einheit Wernigerode II nicht über ein 1:1 hinaus. Die übertriebene Hektik der Darlingeröder gipfelte schließlich in einer Roten Karte für Lars Weidner. Die Reserve des FC Einheit musste trotz des Remis mit dem letzten Platz hinter dem SV Westerhausen Vorlieb nehmen.

In der Gruppe B stand Gastgeber FSV Ilsenburg vorzeitig im Halbfinale. Großen Anteil daran hatte Neuzugang Sven Hahmann, der gleich im ersten Spiel im FSV-Dress zwei tolle Treffer erzielte. Um den zweiten Halbfinalplatz stritten Germania Halberstadt II und der Blankenburger FV. Mit einem abschließenden 2:0-Sieg über den FSV Ilsenburg wurden die Blütenstädter noch Gruppensieger. Der SV Veckenstedt und TSV Langeln landeten mit zum Teil unglücklichen Niederlagen abgeschlagen am Tabellenende.

Im Halbfinale kam es zum Wiedersehen zwischen Sven Hahmann und seinem Ex-Club aus Osterwieck. Valentin Schmidt brachte die Eintracht mit einem Dopppelschlag früh auf Siegkurs, doch selbst ein 0:3-Rückstand brachte noch keine Entscheidung. Die Ilsenburger kämpften sich noch einmal heran, erst der Treffer zum 4:2 machte den Finaleinzug des Cupverteidigers perfekt. Auch im zweiten Halbfinale stellte Stahl Thale die Weichen mit einer 3:0-Führung frühzeitig auf Sieg. Die Hoffnung der Blankenburger nach ihrem ersten Treffer währte nur kurz, mit dem 4:1 war der Partie gelaufen.

In den Neunmeterschießen sicherten sich Einheit Wernigerode II, der SV Westerhausen und Germania Halberstadt II jeweils die bessere Platzierung, anschließend wurde es wieder etwas hektisch. Im kleinen Finale unterlag Gastgeber FSV Ilsenburg dem Blankenburger FV wie schon im Gruppenspiel mit 0:2, auch hier kochten die Emotionen hoch und endeten mit einer Roten Karte gegen BFV-Spieler Marcus Schwarzenberg.

Im Finale erzielte Hannes Seubert nach herrlichem Zusammenspiel mit dem tschechischen Neuzugang Mathias Bili das wichtige Führungstor für die Osterwiecker Eintracht. In der Folge drängte Thale phasenweise vehement auf den Ausgleich. Eintracht-Keeper Philipp Schulze parierte mehrfach stark, während Thales Steffen Hägemann das Pech am Schussstiefel klebte. Zweimal rettete ein Eintracht-Spieler auf der Linie, Sekunden vor Schluss traf die Nummer 10 des SV Stahl nur die Lattenunterkante.

Am Ende nahmen die Osterwiecker zwar etwas glücklich, aber völlig verdient den Siegerpokal entgegen. Weiterhin zeichneten "Prinzess Ilse" Sabine Römling und die Vertreter des Turniersponsors Finanzplanwerk den Thalenser Nico Picek als besten Torwart und Ilsenburgs Neuzugang Sven Hamann als besten Spieler und Torschützen des Turniers aus.

   

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