Blankenburg (ige) l Die Bezirksliga-Handballer der SG Stahl Blankenburg sind mit einer unglücklichen Niederlage ins neue Jahr gestartet. Trotz einer guten Leistung verloren die Malter-Schützlinge am Ende beim TSV Wefensleben mit 31:34.

Von Beginn an entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Die Blankenburger waren anfangs die agilere Mannschaft und konnten sich kleine Vorteile erarbeiten. Beim 4:8 zogen die Hausherren die Notbremse in Form einer Auszeit. Die Wirkung ließ nicht lange auf sich warten, mit vier Toren in Folge war die Blankenburger Führung dahin. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen, gute Deckungsreihen bestimmten das Geschehen. Beim 15:15 wurden die Seiten getauscht.

Nach der Pause folgte die stärkste Phase der Blankenburger. Durch eine weiterhin starke Abwehr und konsequente Chancenverwertung wurde eine 20:16-Führung herausgeworfen. Allerdings ließ die Antwort der Wefenslebener nicht lange auf sich warten, mit einem Zwischenspurt zum 24:23 wendete sich das Blatt. Begünstigt wurden die Hausherren in dieser Phase durch die nachlassende Blankenburger Abwehr. Oft wurden die falschen Entscheidungen getroffen oder die Gegenspieler waren den entscheidenden Schritt schneller.

Die im Abstiegskampf erfahrenen Wefenslebener nutzten ihre Chancen konsequent und zogen auf 29:26 davon (52.). Die Blankenburger gaben sich aber nicht auf, kämpften sich wieder heran. Beim 29:28 hatte Stahl mehrfach die Chance zum Ausgleich, ließ diese aber wie schon so oft in dieser Saison ungenutzt. Da die Schiedsrichter in dieser Phase fast jede Aktion mit Strafwürfen ahndeten, die Blankenburger Torhüter keine Hand an den Ball bekamen und auch die Leichtfüßigkeit in der Abwehr fehlte, hatte Wefensleben in der Schlussphase leichtes Spiel, den wichtigen 34:31-Sieg im Kampf gegen den Abstieg perfekt zu machen.

"Schade dass wir verloren haben, wir hatten über die Feiertage gut trainiert. Man hat aber gesehen, dass wir mithalten können und die Moral der Truppe stimmt", zeigten sich die Blankenburger Trainer trotz Niederlage zuversichtlich. Bereits am nächsten Sonnabend wartet beim Tabellenführer Lok Oschersleben die nächste schwere Auswärtsaufgabe.

Stahl Blankenburg: Fickenwirth, Lösche - Gassmann (2), Gebauer (3), Wilde (4), Dieterich (5), Schulze (8), Erb, Schnee (3), Walter (1), Wolf (2), Anders (1), Kalinowsky, Pökel (2).