Blankenburg (ige) l Die erwartete Niederlage haben die Handballer der SG Stahl Blankenburg beim SV Lok Oschersleben hinnehmen müssen. Der Bezirks-liga-Tabellenführer war über die gesamte Partie die bessere, vor allem aber cleverere Mannschaft und siegte mit 41:34.

Das erste Tor der Partie erzielten die Blütenstädter, allerdings sollte es die einzige Führung des Spiels bleiben. Schnell zeigten lautstark angefeuerten die Bodestädter, wer diese Partie gewinnen will. Fünf Tore in Folge zum 5:1 brachten die Hausherren schnell auf die Siegerstraße. In dieser Phase war der Respekt der Blankenburger einfach zu groß, ängstlicher Handball, kaum Durchschlagskraft und körperloses Verteidigen machten es dem Tabellenführer einfach. Da aber auch die Hausherren nicht ihren besten Tag erwischten, hielt sich der Vorsprung in Grenzen (12:8). Immer wenn Stahl schnell spielte und den direkten Weg zum Tor suchte, war auch die sonst sattelfeste Abwehr der Oscherslebener zu knacken. Bis zum 21:16-Pausenstand gelang es aber nicht, den Rückstand zu verkürzen.

Nach der Halbzeit das gewohnte Bild. Die Gäste mühten sich, die Leichtfüßigkeit fehlte allerdings und jeder Fehler wurde konsequent bestraft. Immer wieder kamen sie durch ihre schnellen Außenspieler zu leichten Kontertoren, waren aber auch im Positionsangriff stets gefährlich. Beim 36:24 schien sich ein Debakel anzubahnen, doch die Blankenburger zeigten Moral. Mit einer Bilanz von 10:5 in den Schlussminuten verkürzten sie den Rückstand auf sieben Tore.

"Gegen diesen Gegner kann man verlieren, mit mehr Mut wäre allerdings ein besseres Resultat möglich gewesen. Gut ist weiterhin die Moral der Truppe, die sich nicht unterkriegen lässt", zeigten sich die Blankenburger Trainer trotz der Niederlage zuversichtlich.

Stahl Blankenburg: Fickenwirth, Lösche - Gassmann, Wilde (9), Dieterich (3), Schulze (5), Schnee (1), Walter (8), Wolf (3), Kalinowsky (1), Fricke (5).