Schach l Ströbeck (bkr) In der 6. Runde der Bezirksliga Süd/West war die erste Ströbecker Schachmannschaft zu Gast bei der starken zweiten Vertretung der TSG GutsMuths 1860 Quedlinburg. Trotz Ersatzspieler waren beide Teams sehr gut besetzt und lieferten sich an den sechs Brettern bis zum letzten Zug einen spannenden und hart umkämpften Wettkampf.

Ströbecks Ditmar Klaus (1. Brett) hatte aus persönlichen Gründen nicht die längstmögliche Zeit für den Wettkampf, war aber durch ein Sparring am Freitag mit den Siegern des Ströbecker Famillienschachturniers, Steffen und Robin Matscheroth, bestens auf den Wettkampf gegen Quedlinburg eingestellt, so dass Klaus nur wenig Bedenkzeit benötigte, um gegen Alexander Mangold zu gewinnen. Am 2. Brett verstand es Jürgen Schulz sehr geschickt, mit der in heutiger Zeit selten gespielten Orang Utan Eröffnung des Quedlinburger Altmeisters umzugehen. Die schöne Partie endete remis. Nach einer ausgezeichneten Leistung am 5. Brett gelang es dem Schachdörfler Dietmar Kahnert gegen den Wertzahlhöchsten (1 615) Quedlinburger Klaus Guttzeit, remis im Springerendspiel zu spielen.

Trotz dieser 2:1-Führung sah es für Ströbeck noch nicht besonders gut aus, da am 6. Brett Ulrich Becker gegen den hervorragend kämpfenden Ströbecker Oswald Lichtner gewann. Werner Reinhardt behielt am 3. Brett stets den Überblick in der Partie gegen Dirk Mangold, lehnte ein Remis ab und führte seine Mannschaft mit eisernem Siegeswillen zum 3,5:2,5-Erfolg. Zu vor gelang Ullrich Gehrmann ebenfalls ein Remis.

Auch wenn es die Ströbecker immer wieder verstanden haben, gute Resultate durch den Einsatz sehr gut spielender Ersatzspieler zu erreichen, würde sich der Traditionsverein mit dem als Kind schon sehr erfolgreichen Schachfreund Steffen Matscheroth enorm verstärken und könnte ihn dann wenigstens ab und zu einsetzen.