Ein Leckerbissen für alle Wernigeröder Fußballfans steigt am Sonnabend um 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im Kohlgarten. Regionalligist 1. FC Magdeburg trifft zur Generalprobe für den Rückrundenauftakt auf den gleichklassigen KSV Hessen Kassel aus der Südwest-Staffel.

Wernigerode l "Wir freuen uns, dass uns Germania Wernigerode spontan den Platz zur Verfügung stellt. Da wir zu teambildenden Maßnahmen im Hasseröder Ferienpark sind, lag es nahe, auch das Testspiel an diesem Wochenende in Wernigerode auszutragen", so FCM-Coach Andreas Petersen vor dem Vergleich der beiden Regionalligisten. Für Petersen hat das "Heimspiel" als Wernigeröder natürlich einen besonderen Reiz. "Für mich ist die Partie in meiner Heimatstadt ein besonderes Spiel. Ich bin stolz als Wernigeröder einen Verein wie den 1. FC Magdeburg zu trainieren, es macht großen Spaß, ist aber auch eine große Bürde. Dass wir mit dem KSV Hessen Kassel noch dazu auf einen renommierten Gegner treffen, macht die Partie umso attraktiver", so der FCM-Coach.

Der Kontrahent aus Hessen verpasste in der Vorsaison in den Relegationsspielen gegen Holstein Kiel den Aufstieg in der 3. Liga. Im bisherigen Verlauf der Saison lief es für den KSV Hessen Kassel weniger erfolgreich, das Team überwinterte auf dem 14. Platz der Regionalliga Südwest. Aus diesem Grund hat der Verein auch personell kräftig nachgelegt, mit Raphael Kaczor, Henrik Giese (beide Viktoria Köln), Adli Lachheb (Hallescher FC), Christopher Kullmann (FC 08 Homburg) und Yeon Woong Jung vom Daejeon Citizen FC aus der K-League Südkoreas wurden fünf zum Teil namhafte Spieler verpflichtet. Christopher Kullmann lernte das Fußball-Abc in Sargstedt, ehe er unter anderem für den 1. FC Magdeburg und Borussia Dortmund spielte.

"Wir freuen uns mit dem 1. FC Magdeburg darauf, uns der Harzregion zu zeigen. In unseren Reihen sind Spieler aus vielen Teilen Deutschlands, ich freue mich schon, den Jungs einmal den schönen Harz zu zeigen", so Petersen. Die Partie gegen Hessen Kassel sieht er für beide Teams als richtigen Gradmesser vor dem Rückrundenauftakt. "Eine Woche vor dem Punktspielstart werde ich nicht mehr groß experimentieren, die Startelf wird wohl auch nächste Woche gegen den Berliner AK auflaufen", so Petersen.

"Der Fußball in Wernigerode hat eine große Tradition, ich denke, dass viele Zuschauer das Spiel sehen wollen", hofft der FCM-Trainer auf eine große Kulisse im Kohlgarten. Diese Hoffnung hat auch Gastgeber Germania Wernigerode, denn die Zuschauereinnahmen stellt der FCM der Jugendarbeit des Vereins zur Verfügung.