Eisenach (bkr/hhe) l In Eisenach wurden die Mitteldeutschen Meisterschaften im Judo der Altersklassen U18 und U21 ausgetragen.

Am Sonnabend startete die Altersklasse U18, mit den Halberstädter VfB-Judokas Celine-Jill Neumann, Kevin Jäger und Eric Sieland. Für Neumann und Jäger kam nach zwei enttäuschenden Niederlagen das vorzeitige Aus. Für Kevin war es besonders tragisch, da er gegen Gegner verlor, die er schon etliche Male bezwungen hatte.

Viel besser lief es dann für Eric Sieland, er siegte in den ersten beiden Kämpfen jeweils vorzeitig. Damit stand er im Kampf um den Finaleinzug dem Meister aus Thüringen gegenüber. Sieland überzeugte durch seinen absoluten Siegeswillen. Er erarbeitete sich zwei mittlere Wertungen, ehe es im gelang, seinen Gegner in eine Festhalte- technik zu bekommen aus der es kein Entrinnen mehr gab. Somit stand der Halberstädter im Finale, wo der Landessieger aus Sachsen, Pink vom Olympiastützpunkt Leipzig, auf ihn wartete. Sieland begann sehr rasant und überraschte damit seinen Gegner, es gelang ihm aber nicht, ihn entscheidend zu werfen. Mitte der Kampfzeit unterschätzte er einen Angriff seines Gegners und landete in eine Festhalte, aus die er nicht mehr herauskam. Der Vizemeistertitel ist dennoch ein riesiger Erfolg, der ihm zugleich die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft am 1. März in Herne brachte.

In der Altersklasse U21 schied Lisa-Marie Walz nach zwei Niederlagen vorzeitig aus. Besser lief es zum Auftakt für Felix Schlamm. Er siegte in seinen ersten beiden Kämpfen und stand somit überraschend im Kampf um den Finaleinzug. Doch was so verheißungsvoll begann, endete dann tragisch. Schlamm verlor, obwohl in Führung liegend, die näch-sten beiden Kämpfe und musste somit mit dem undankbaren fünften Platz Vorlieb nehmen.

"Ich habe mir gewünscht, dass Kevin Jäger und Felix Schlamm den Sprung zur Deutschen schaffen, denn dort werden die Karten neu gemischt. Jetzt liegt die Verantwortung halt allein bei Eric Sieland", so VfB-Trainer Holger Henschel, der insgesamt mit dem Abschneiden seiner Schützlinge nicht unzufrieden war.