Wernigerode (fbo) l Das Landespokal-Viertelfinale bescherte der C-Jugend des FC Einheit mit dem 1. FC Magdeburg einen schier übermächtigen Gegner. Am Ende gab es eine standesgemäße 0:8-Niederlage der Harzer.

Die Rollen waren schon im Vorfeld relativ klar verteilt, gegen die U 15 des FCM war es das Ziel, bloß nicht komplett unterzugehen. Ein großer Nachteil: Die Hasseröder durften nicht an der Heimstätte am Mannsberg spielen, sondern mussten auf den Rasenplatz am Kohlgarten ausweichen. "Trotzdem vielen Dank an die Kollegen von der Stadt, besonders Hermann Neuhäuser, die Bedingungen waren gut", so die Trainer.

Gegen den "Club" wollte man beide Stürmer mit Steilpässen in Szene setzen, um vielleicht das eine oder andere Achtungszeichen zu setzen. Doch die Magdeburger legten los wie die Feuerwehr, schon nach fünf Minuten stand es 0:2. Danach bekam die Heimelf das Spiel besser in den Griff, bis zur Halbzeit gelang den Gästen nur noch ein Treffer. Immerhin hatten die Wernigeröder auch eine sehr gute Torchance, Florian Festerling traf mit dem schwächeren rechten Fuß nicht voll.

In der zweiten Hälfte machte Magdeburg mit zwei schnellen Toren zu 0:5 alles klar. Ein Schuss von Philipp Kunth von der Strafraumgrenze verfehlte das Tor ganz knapp. Der Endstand war standesgemäß 0:8, aber es gab für den FC Einheit keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. "Unsere Vorgänger, alles Mannschafen aus der Verbandsliga, hatten gar zweistellig verloren, unser Ziel war es, das zu verhindern", so der Trainerstab. Außerdem standen beim Gegner mit Bennet Schmidt, Maximilian Farwig und Elias Löder drei Spieler auf dem Platz, die noch bis vor kurzem in den eigenen Reihen gestanden hatten.

Als Fazit bleibt anzumerken, dass Einheit einiges vom Gegner gelernt hat. Ab jetzt wird sich auf die schweren Spiele in der Meisterschaft konzentriert.

FC Einheit: Strutz (50. Zimmermann) - Festerling, Niehoff, Badstübner, Thiel (50. Böhme), Minkner, Perplies, Ramme, Kunth, Mittag (50. Abel), Dannhauer (50. Försterling).