Schwanebeck (bkr) l Auf dem Schießstand des Schützenvereins Schwanebeck wurde die zweite Runde des KK-Schießens um den Harzpokal ausgetragen. Aus 35 Schützenvereinen des Harzkreises schossen insgesamt 196 Sportschützen, davon 48 Damen, an den drei Wettkampftagen um gute Ergebnisse in den beiden Anschlagsarten liegend frei und stehend Auflage (jeweils 30 Schuss). Die Schützen vom gastgebenden SV Schwanebeck konnten dabei ihrer Favoritenrolle gereicht werden und den Heimvorteil nutzen. Am Ende ging der Sieg in drei der fünf Wertungen. Die beiden Schwanebecker André Böhme und Johanna Kippe sorgten mit je 293 Ringen für die besten Ergebnisse der zweiten Runde. Es bestätigte sich aber erneut der Eindruck, dass bei den Schützen die Leistungsdichte größer und das Niveau höher geworden sind.

In der Disziplin frei sicherte sich die junge Johanna Kippe mit 293 Ringen den ersten Platz vor Kristin Großhennig (SV Lüttgenrode, 289), Kathrin Brünnecke (SV Sarg- stedt, 287) und Petra Gerlach (SB Osterwieck, 287).

Sabine Helbing (SV Lüttgenrode) und die Schwanebeckerin Caroline Böhme sorgten bei den Auflageschützinnen für die besten Ergebnisse. Sie schossen jeweils 281 Ringe, Siegerin wurde aber Helbing, da sie die bessere letzte Serie schoss. Platz drei ging an Cornelia Schmidt (KKS Freischütz Ballenstedt), die 277 Ringe traf.

Bei den männlichen Freischützen verlief der Wettkampf sehr spannend. Zwischen dem ersten und dem 12. Platz lagen am Ende nur vier Ringe. Der Sieg ging an den TSV Deersheim. Tobias Sallie sicherte sich mit 286 Ringen den Spitzenplatz und verwies die beiden ringgleichen Ulf Jerosch (SB Harsleben) und Lars Hübener (SG Emersleben) mit jeweils 285 Ringen auf die Plätze zwei und drei.

Seine Klasse unterstrich Lokalmatador André Böhme bei den Auflageschützen. Der Schwanebecker schoss 293 Ringe und platzierte sich damit vor Marcel Elsner (SB Osterwieck, 285) und Michael Kippe (SV Schwanebeck, 283).

In der Mannschaftswertung belegten die Schwanebecker Schützen den ersten Platz. Mit 1 149 Ringen hatte am Ende die erste Mannschaft des Gast- gebers 16 Ringe mehr auf ihrem Konto als die SB Osterwieck und 26 mehr als die eigene zweite Vertretung.

Schwanebecker dominieren auch in der Gesamtwertung

Die Dominanz der Schwanebecker Schützen zeigt sich auch in der Gesamtwertung nach zwei Runden. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren liegen sie auf Spitzenplätzen.

In der Disziplin frei bei den Damen hat Johanna Kippe mit ihrem Sieg auch die Führung nach zwei Runden übernommen. Mit 586 Ringen liegt sie vor Kristin Großhennig (583) und Petra Gerlach (574). Die Schwanebeckerin Caroline Böhme liegt bei den Auflageschützinnen mit 572 Ringen vor Sabine Helbing (567) und Cornelia Schmidt (557).

Bei den Herren führt mit Karsten Großhennig (SV Lüttgenrode) ein Nicht-Schwanebecker das Klassement an. Mit 575 Ringen liegt er vor Norman Maier (SG Schlanstedt, 570) und Tobias Sallie SV Deersheim, 569). André Böhme ist nach zwei Runden mit 579 Ringen Spitzenreiter bei den Auflageschützen. Marcel Elsner (570) und Michael Kippe (563) folgen auf den nächsten Plätzen.

Auch in der Mannschaftwertung haben die Schwanebecker die Nase vorn. Mit 2 298 Ringen führen sie vor dem SV Lüttgenrode (2 255) und der SB Harsleben (2 229) das Teilnehmerfeld an.

Die Wettkampfleitung bedankt sich beim SV Schwanebeck für die Ausrichtung der zweiten Runde sowie bei allen Helfern für die Unterstützung.