Haldensleben/Wernigerode l Der HV Wernigerode bleibt in der Sachsen-Anhalt-Liga im unteren Drittel hängen und kämpft weiter um den Klassenerhalt. Beim direkten Konkurrenten HSV Haldensleben unterlag die Sieben von Trainer Björn Ahlsleben mit 23:28.

Beim Gastgeber lief diese Begegnung unter der Rubrik "Die Stunde der Wahrheit", geht es aktuell für Haldensleben doch wie bei den Harzern nicht weniger als um den Klassenverbleib. Weil beim HVW mit Marcus Czaja der Matchwinner vom Sieg gegen den Tabellenzweiten HBC Wittenberg fehlte und mit Sebastian Meißner, Stefan Sackmann und Norman Hoffmann auch diesmal nur drei etatmäßige Rückraumspieler im Aufgebot standen, waren die Vorzeichen nicht die Besten. Das sollte sich im Spielverlauf auch bestätigen.

Haldensleben bestimmte das Tempo, lag mit 7:2 vorne. Beim 17:10 zur Pause deutete sich eine deutliche Niederlage an. Mit Wiederanpfiff kam der HVW konzentrierter aus der Kabine. Es wurde deutlich, dass man doch noch punkten wollte (19:14). Das Problem: Norman Hoffmann war mehr oder weniger allein auf weiter Flur. Dadurch rieb er sich auf, produzierte einige Fehler oder scheiterte am Gästetorwart. Dennoch: Beim 24:20 gab es etwas Hoffnung aus Sicht des HVW (52.), aber am Ende fehlten den Gästen die nötigen Alternativen, um ein besseres Resultat zu erreichen.

HV Wernigerode: Wisotzky, Zimmermann - Völkel, Meißner (3), Hoffmann (11), Nierlein (3), Stecker, Weist (3), Liebscher (3), Karau (1), Sackmann.