Wernigerode/Blankenburg l Bei den in Chemnitz ausgetragenen 4. Mitteldeutschen Meisterschaften der Senioren haben die Teilnehmer/innen aus dem Landkreis Harz mit einer Gold, drei Silber- und neun Bronzemedaillen einen Beitrag zum guten Abschneiden des Tischtennis-Verbandes Sachsen-Anhalt (TTVSA) geleistet. Im Vergleich mit Thüringen und Sachsen konnten Sportler aus Sachsen-Anhalt in insgesamt 30 Wettbewerben neun Meistertitel erkämpfen.

Zu einem Titel in einer Einzelkonkurrenz reichte es für die Harzer allerdings nicht. Allein dem Blankenburger Manfred Heimann gelang es, in der Altersklasse (AK) 60 nach souverän gewonnener Vorrundengruppe in der Endrunde bis ins Finale vorzudringen, bevor er hier Holger Staskiewicz vom sächsischen Bezirksligisten TTV Hohndorf die Meisterkrone überlassen musste. Heimann war der einzige Harzer Senior , der in einer der sieben Altersklassen eine Einzel-Endrunde erreichte. Seine Vereinskameraden Jürgen Bleil (AK 65) und Hans Schumann (AK 75) kamen ebenso über die Gruppenphase nicht hinaus wie die beiden Quedlinburger Siegfried Schulz (AK 70) und Klaus Knoth (AK 75) sowie Volker Bastian (AK 65) vom VfB Germania Halberstadt.

Bis auf Bronzemedaillen im Herren-Doppel für Manfred Heimann mit dem Stendaler Wolfgang Malgin (AK 60) und Siegfried Schulz mit dem Bernburger Roland Eberhardt (AK 70), sowie Hans Schumann mit Roswitha Bank (HSV Colbitz) im Mixed der AK 75 war die Ausbeute der Harzer in diesem Bereich überschaubar. Zumal man für die dritten Plätze auf Grund der geringen Teilnehmerzahl in den höheren Altersklassen nicht unbedingt gewinnen, sondern nur seine Teilnahme bekunden musste.

Die Harzer Seniorinnen, die hauptsächlich vom HSV Wernigerode und dem TTC Quedlinburg kamen, wurden neunmal zur Siegerehrung aufgerufen. Hier schaffte Claudia John vom HSV Wernigerode in der AK 50 den Sprung aufs Siegertreppchen, nachdem sie sich im Finale Heike Hülß vom Gothaer SV beugen musste. Ganz oben auf dem Siegerpodest stand sie tags darauf bei der Siegerehrung im Damen-Doppel, das sie mit Ines Schünemann (Glück Auf Staßfurt) im Finale gegen die favorisierten Ina Fließbach und Heike Hülß (Colditz/Gotha) gewann.

Mit ebenfalls starker Konkurrenz hatten es die Wernigeröderinnen Grit Hopstock Karin Fricke in der AK 40 zu tun. Während Fricke als Gruppendritte die Endrunde verpasste, scheiterte Hopstock erst im Viertelfinale gegen die spätere Turnierzweite Kathrin Franke vom sächsischen Oberligisten TTC Colditz. In der Relegationsrunde der Plätze fünf bis acht gelang es ihr dennoch, sich für die Deutschen Seniorenmeisterschaften, die vom 2. bis 4. Mai in Bielefeld ausgetragen werden, zu qualifizieren.

Zwei Silbermedaillen im Doppel, die Hopstock mit Bettina Papist (Mieste) in der AK 40 und Quedlinburgs Annemarie Bade mit Gretel Gertz (Oschersleben) in der AK 70 erkämpften, sowie dritte Plätze im Einzel von Heidemarie Zenger (AK 60) und Annemarie Bade (AK 70), beide TTC Quedlinburg, sowie Bronze von Karin Fricke mit Petra Linow (Staßfurt) im Doppel der AK 40 runden das gute Abschneiden der Harzer ab.