Halberstadt l Für das letzte Heimspiel der Saison mussten die Damen der Blankenburger Volleyballfreunde in die Sporthalle der Lakomy-Schule nach Halberstadt ausweichen. Mit dem Tabellenzweiten, VSV Havel Oranienburg, wartete auf das Team un Kapitän Natalie Heinold zum Abschluss der Saison ein richtig harter Brocken. Die Schützlinge von Trainer Fred Funk hatten sich vorgenommen, locker und selbstbewusst aufzutreten. Nachdem der Klassenerhalt vorzeitig gesichert wurde, konnten die BVF-Damen befreit aufspielen. Doch dieses Vorhaben setzten die Harzerinnen gegen einen keinesfalls überragenden Gegner nicht um.

Zwar lieferten die Blankenburgerinnen dem VSV Havel im ersten Satz bis zum Stand von 18:18 ein Duell auf Augenhöhe, doch dann überwogen erneut die selbst verschuldeten Fehler in fast allen Komponenten des Spiels. Dies war umso ärgerlicher, weil auch das sachkundige Publikum merkte, dass der Kontrahent aus der Bundeshauptstadt duchaus zu besiegen war. Stattdessen gingen die ersten beiden Sätze mit 22:25 und 14:25 verloren. Selbst als die Harzerinnen im dritten Satz zwischenzeitlich mit drei Punkten in Führung lagen, fehlte am Ende der nötige Kampfgeist, um noch eine Wende herbeizuführen. Letztlich ging auch dieser Satz deutlich mit 25:16 an den Tabellenzweiten aus der Hauptstadt.

Auch wenn die Blankenburgerinnen durch die Niederlage des Berliner VV beim ungeschlagenen Ligakrösus SG Rotation Prenzlauer Berg ihren sehr guten sechsten Platz in der Tabelle verteidigten, war die vor allem in dieser Höhe unnötige 0:3-Niederlage ein kleiner Wehmutstropfen zum Ende einer überaus erfolgreichen Saison.

"Der Vorstand der Blankenburger Volleyballfreunde sagt zum Saisonende allen Sponsoren, Helfern und dem tollen Fanblock ein herzliches Dankeschön für die großartige Unterstützung", so Vereinschef Sigmar Schleef.

Blankenburger VF
: Heinold, Weiß, Lambrecht, Goes, Steckhan, Haug, D. Clemens, J. Clemens, Bock, Kubik, Gent.