Halberstadt (bkr) l Mit dem SV Förderstedt gibt morgen der Tabellenneunte im Friedensstadion seine Visitenkarte bei der zweiten Mannschaft des VfB Germania Halberstadt ab. Die Gäste haben nur fünf Punkte mehr als die Germanen auf ihrem Konto. Im Falle eines Sieges der Halberstädter würden sie dann auch mitten im Kampf um den Klassenerhalt stehen, der Rückstand würde dann nur noch zwei Zähler betragen. "Wir haben gegen diesen Gegner noch etwas gutzumachen. Im Hinspiel haben wir schon 3:1 geführt, dann aber noch 3:4 verloren", so Germanias Trainer Torsten Brinkmann. Er weiß, dass die Förderstedter nach ihrem Aufstieg und der sensationellen Hinrunde (4. Platz) nun in der Landesliga "angekommen" sind. In der Rückrunde warten sie noch immer auf den ersten Sieg.

Mit einem solchen würden die Germanen sogar die Abstiegsplätze verlassen, zumal die unmittelbaren Mitabstiegskandidaten Lok Aschersleben (daheim gegen Tabellenführer FSV Barleben) und Saxonia Tangermünde (daheim gegen den Sechsten FC Einheit Wernigerode) schwere Spiele zu bestreiten haben. "Auch das ist für uns Anreiz genug, gegen Förderstedt alles zu geben. Wir wollen die drei Punkte", gibt Brinkmann das Ziel aus.

Personell sieht es bei den Halberstädtern nicht so rosig aus. Da die erste Mannschaft auch morgen spielt, ist nicht mit Verstärkung zu rechnen, letzte Klarheit bringt aber ein Gespräch mit dem Cheftrainer. Definitiv nicht dabei sind Max Worbs, der zum Kader der Er-sten gehört, Marcel Herschelmann (Arbeit) und Kevin Neef (verletzt). Wenn Brinkmann ein paar Wechselspieler auf der Bank haben will, muss er seinen Spielerkader wohl mit einigen A-Junioren auffüllen müssen.