Während die eine Hälfte der Teams aus der Handball-Bezirksliga schon die Saison 2013/14 abgeschlossen hat, muss die andere noch nachsitzen. Als einzige Mannschaft standen für die SG Stahl Blankenburg noch drei Nachholtermine an.

Blankenburg (fbo) l Die erste von drei Chancen im Kampf um den Klassenerhalt hat die SG dabei vergeben, denn das Duell gegen den Quedlinburger SV ging mit 25:29 verloren.

Es gab noch keine (positive) Entscheidung im Abstiegskampf für die Blankenburger Handballer. Vor wiederum ansprechender Kulisse konnten die Stahl-Spieler den ersten Matchball gegen den Quedlinburger SV nicht nutzen.

Motiviert durch die tolle Kulisse erwischten die Hausherren den besseren Start. Durch gelungene Kombinationen und eine durch Stefan Schulze sehr gut organisierte Abwehr konnte eine 4:1-Führung herausgeworfen werden. Dieser Vorsprung hatte bis zur 25. Minute Bestand, ehe die nun besser ins Spiel findenden Quedlinburger erstmals zum 10:10 ausgleichen konnten. Aus einer geschlossenen Mannschaft ragte Felix Wilde mit fünf Toren in der ersten Halbzeit noch heraus. Beim Stand von 12:12 wurden die Seiten gewechselt.

Eine doppelte Unterzahl gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit brachte die Gäste in Vorteil. Erst beim 16:16 konnten die Blankenburger wieder ausgleichen. Dann folgte allerdings die stärkste Phase der Quedlinburger. Drei Tore in Folge brachten eine 19:16-Führung. Die Hausherren spielten jetzt deutlich zu kompliziert, verzettelten sich in Einzelaktionen. In einer Auszeit wurden die Fehler angesprochen, doch die erhoffte Wirkung blieb diesmal aus. Der Drei-Tore-Rückstand blieb bis zum 21:24 konstant. Das Torewerfen fiel der Stahl-Sieben aber immer schwerer. Auch die Nerven spielten jetzt eine deutliche Rolle, im Abstiegskampf wackelt die Hand dann doch schon etwas mehr. Die cleveren Gäste vom QSV ließen sich nicht lange bitten, legten noch mal drei Tore in Folge nach und zogen auf 27:21 davon. Damit war der Widerstand der Blankenburger endgültig gebrochen, bis zum Schlusspfiff gelang noch etwas Ergebniskosmetik, aber die Niederlage war nicht mehr abzuwenden.

"Schade, dass wir es nicht geschafft haben. Der Sieg der Quedlinburger geht allerdings völlig in Ordnung, sie waren das reifere Team und stehen nicht umsonst auf einem gesicherten Mittelfeldplatz. Wir haben noch zwei Chancen, um diesen einen Sieg zu erreichen und stecken den Kopf nicht in den Sand. Diese tollen Fans müssen auch in der nächsten Saison Bezirksliga-Handball zu sehen bekommen", waren sich die Stahl-Spieler und Verantwortlichen gleichermaßen einig.

Die nächste Chance auf zwei Punkte hat die SG Stahl am Sonnabend um 16 Uhr. Gegen den Tabellevorletzten Aschersleben ist ein Erfolg quasi Pflicht, würde man doch dann die Plätze tauschen. Am 4. Mai steigt dann - erneut per Heimspiel - das "Finale" gegen den TSV Wefensleben.

SG Stahl Blankenburg: Eli, Fickenwirth - Fricke (1), Gebauer (2), Kalinowsky (4), Schulze (3), Walter (3), Pökel (1), Gassmann (3), Wilde (7),Czieschelski, Anders (1), Erb, Wenzel.