Halberstadt l In der Landesliga kämpft der VfB Germania Halberstadt II weiter um den Klassenerhalt. Die letzten Wochen der Saison sind angebrochen, für die Elf von Trainer Torsten Brinkmann stehen noch sieben Partien, davon vier Heimspiele, auf dem Programm. Das erste bestreiten die Vorharzer am morgigen Sonnabend um 15 Uhr gegen den SV Fortuna Magdeburg.

Torsten Brinkmann redet nicht lange um den heißen Brei, "die Situation ist bekannt, wir sind mittlerweile verdammt zu gewinnen, gerade auf eigenem Rasen". Dabei macht er unmissverständlich klar, dass er mit seinem Team auf Sieg spielen wird: "Ein Punkt ist zu wenig, wir brauchen alle drei!" Denn: Inzwischen liegt nur noch der SV Lok Aschersleben in Schlagdistanz, die anderen Teams, die bis vor wenigen Wochen auch noch Kontakt zu den Abstiegsplätzen hatten, konnten sich befreien. "Wir sollten jedoch nicht zu viel auf andere schauen, sondern selbst unseren Teil zum besseren Abschneiden beitragen", richtet Brinkmann den Fokus auf den kommenden Gegner. Im Hinspiel offenbarte seine Elf ein Problem, dass sich seither durch die gesamte Serie zog: Man ist offensiv erfolgreich, geht in Führung - am Ende aber hatten zu oft die Gegner die Punkte. Bei Fortuna lag der VfB 2:0 und 3:1 vorne, kassierte noch das 3:4. Vor dem Rückspiel hofft Brinkmann, kein Déja-vu-Erlebnis zu haben. Deshalb will er die Abwehr stärken. "Hier müssen wir konzentrierter arbeiten, denn trotz guter Offensive, es kommen einfach keine Punkte herum."

Peter Rumlich, Robert Moeller und sehr wahrscheinlich auch Kevin Neef sind nicht dabei. Heute Abend entscheidet sich wie immer, inwieweit es Unterstützung aus der ersten Mannschaft gibt.