Die zweite Mannschaft vom VfB Germania Halberstadt lebt noch. Mit einem klaren 5:1-Erfolg im heimischen Friedensstadion gegen Schwarz-Weiß Bismark gaben die Vorharzer ein deutliches Zeichen, dass sie sich in der Landesliga Nord im Kampf um den Klassen- erhalt noch lange nicht aufgegeben haben.

Halberstadt l "Wir haben gezeigt, dass wir noch gewinnen können. Die Spieler haben die Probleme ausgeblendet und jeder hat 100 Prozent gegeben. Hut ab vor der Mannschaft", so das erste Fazit von Germanias Trainer Torsten Brinkmann. Er freute sich genauso über Sieg, wie seine Mannschaft, von der mit dem Erfolg eine Last abgefallen ist, auch wenn die Gäste ersatzgeschwächt angereist waren.

Vor einer rekordverdächtigen Minikulisse setzten die Germanen bei Dauerregen nicht nur kämpferische, sondern auch spiele- rische Akzente. Für die sorgten vor allem Routinier Enrico Gerlach in der Abwehr und Tino Schulze als Antreiber im Mittelfeld. Diese beiden Spieler traten außerdem auch als Doppeltorschütze in Erscheinung. Außerdem wussten auch Kevin Neef nach sechswöchiger Verletzungspause und Steven Rentz, der auf der rechten Seite für viel Druck sorgte, zu gefallen. Er bereitete auch das 1:0 durch Schulze vor. Von den Gästen war nicht viel zu sehen. Sie hatten Glück, dass sie zur Pause nicht noch höher zurücklagen. Auch in der zweiten Hälfte dominierten die Platzherren, schließlich brachte Gerlach mit seinen beiden Toren die Heimelf auf die Siegerstraße. Nach dem Ehrentreffer sorgten Stammer und Schulze schließlich für den Endstand.

VfB Germania Halberstadt II: Holtzheuer - Neef, Schröder, Helmholz, Schulze, Köhler (46. Stammer), Wanka, Rentz, Hufmüller, Gerlach (73. Herschelmann), Henneberg;

Torfolge: 1:0 Tino Schulze (10.), 2:0 Enrico Gerlach (56.), 3:0 Enrico Gerlach (72.), 3:1 Philipp Grempler (74.), 4:1 Gordon Stammer (77.), 5:1 Tino Schulze (84.); Schiedsrichter: Björn Uhlig; Zuschauer: 8.