Der FSV Sargstedt hat mit einem 4:2-Heimsieg gegen Mitkonkurrent Grün-Weiß Hasselfelde einen Riesenschritt zum Harzoberliga- Klassenerhalt gemacht.

Sargstedt l Die Gastgeber begannen sehr offensiv mit drei Stürmern und erspielten sich in den ersten Minuten ein deutliches Übergewicht. Angriff auf Angriff rollte auf das Hasselfelder Tor, klare Chancen ließen die tief stehenden Gäste zunächst aber nicht zu. Die beste Möglichkeit vergab Nico Rißmann bei einem der Hasselfelder Konter. Mit zunehmender Zeit wurde der Gastgeber sicherer und Christoph Ganz erzielte im Nachsetzen nach einem Schuss von Stefan Ruppers das 1:0. Mit der Führung im Rücken, ließ der FSV Ball und Gegner laufen, Ruppers erhöhte nach schönem Freistoßtrick über Ganz und Alexander Laub auf 2:0.

Nach der Pause verflachte das Spiel etwas, erst mit der Einwechslung frischer Kräfte wachten die Sargstedter wieder auf. Ein schöner Spielzug über den eingewechselten Philipp Röpke und Ganz schloss Ruppers zum vorentscheidenden 3:0 ab. In der Folge verpassten es Röpke und Tobias Beck, alles klar zu machen. Mit einem sehenswerten Fernschuss weckte Sven Rittweger wieder Hoffnung bei den Gästen. Doch Tobias Beck zerstreute mit seinem Kopfballtor nach Eckstoß die letzten Zweifel am Sieg. Kurz vor dem Abfiff der guten Schiedsrichterin Andreas Meinold-Röver nutzte Kay Lachmund eine Schlafeinlage in Sargstedts Abwehr zum 4:2-Endstand.

FSV 1920 Sargstedt: C. Müller - H. Kullmann (67. B. Kullmann), Schmalian, D. Kosinski, M. Kosinski, Doege, Laub, Ruppers, Matlach (65. Röpke), Ganz (75. R. Kullmann), Beck;

Grün-Weiß Hasselfelde: Hahne - Heyer, Barsch (80. Becwar), Hase, Hahne, Schächtel (58. Herschelmann), Rittweger, Eilenberger, Reinsdorf, Rißmann (63. Lachmund), Hoffmann;

Torfolge: 1:0 Christoph Ganz (37.), 2:0, 3:0 Stefan Ruppers (43., 75.), 3:1 Sven Rittweger (82.), 4:1 Tobias Beck (88.), 4:2 Kay Lachmund (90.; Schiedsrichter: Andrea Meinhold-Röver (Thale); Zuschauer: 43.