Dedeleben (bkr) l Für den SV Empor Dedeleben kam im Halb- finale im Wettbewerb um den Hasseröder Pokal das Aus. Auf eigenem Platz mussten sich die Empor-Fußballer dem FSV Reinstedt mit 1:3 geschlagen geben. Damit haben die Reinstedter die Möglichkeit, beim Endspiel in Quedlinburg ihren Pokalsieg aus dem Vorjahr zu wiederholen.

Das Spiel war kampfbetont, aber fair. In der ersten Hälfte konnte Empor das Geschehen ausgeglichen gestalten. Das 0:1 fiel wie aus dem Nichts, als eine verunglückte Flanke von Tino Holzmann im Tor landete. Ein Pfostenschuss des FSV war der letzte Höhepunkt vor der Pause. In der zweiten Hälfte wollte Empor den Ausgleich, doch die besseren Chancen erspielten sich die Reinstedter, die mit Simon Groth den überragenden Spieler in ihren Reihen hatten. Ein von Holzmann verwandelter Elfmeter führte zum 0:2. Die Gäste vergaben danach weitere Hochkaräter oder scheiterten am glänzend aufgelegten Empor-Schlussmann Johannes Diersen. Als dann Ricardo Wessel der Anschlusstreffer gelang, warf Empor alles nach vorn. Ein mustergültiger Konter des FSV brachte dann aber die Entscheidung.

SV Empor Dedeleben: Diersen - Grundmann, Schumacher, Diedrich, Berbalk, A. Müller, Wessel, Mühl (72. Schütze), M. Müller, Krause, Gerloff;

FSV Reinstedt: Harnich - Raabe, Dahl, Elle, Sperling, Groth, Brunner, Holzmann, Gonschorek (92. Lippert), Fischer, Klanert (75. Radtke);

Torfolge:0:1 Tino Holzmann (25.), 0:2 Tino Holzmann (Foulstrafstoß, 63.), 1:2 Ricardo Wessel (86.), 1:3 Daniel Brunner (90.+3); Schiedsrichter: Carsten Gacksch; Zuschauer: 90; bes. Vokommnis: Rote Karte für Steffen Schütze (Dedeleben, 90.+4) wegen Beleidigung eines Linienrichters.