Volksstimme: Herr Fieberling, abgesehen von einer kurzen Unterbrechung waren Sie knapp sechs Jahre Trainer des Fußball-Landesklasse-Vertreters Blankenburger FV. Welche Erinnerungen bleiben?

Matthias Fieberling: In erster Linie war es eine schöne Zeit, ich werde dem BFV immer verbunden bleiben. Ich habe viele Freunde kennengelernt. Natürlich habe ich in den Jahren auch alle Höhen und Tiefen, die es im Fußball gibt, erlebt.

Was genau meinen Sie?

Wir sind knapp dem Abstieg entgangen, haben auch nur knapp den Aufstieg verpasst. In dieser Saison nun ging es komplett durchwachsen zu, jenseits von Gut und Böse.

Wie sieht Ihre Trainer-Zukunft aus?

Ich mache erst einmal Pause vom Fußball und werde mich um andere Dinge kümmern. Seit 2002 war ich als Fußballtrainer ununterbochen irgendwo an der Seitenlinie aktiv. Damit soll nun Schluss sein. Jetzt nehme ich mir die Zeit, sonnabends mal als Zuschauer auf den Sportplätzen unterwegs zu sein. Wenn es mir nicht gefällt, gehe ich einfach, das geht jetzt alles viel spontaner.

Man wird Sie aber schon irgendwann wieder als Trainer sehen?

Es gab einige Gespräche, man sollte bekanntlich nie nie sagen. Im Moment kann ich es mir jedoch nicht vorstellen. Ich fühle mich schon etwas ausgebrannt, weil der Trainerjob auch viele weitere Aufgaben und Ärger mit sich bringt.

Es stehen noch zwei Begegnungen an, eine im Pokal, eine in der Liga.

In der Liga geht es am kommenden Wochenende bei Absteiger Oscherslebener SC II um die oft zitierte Goldene Ananas. Am Freitag folgt das Pokalfinale gegen Hasselfelde. Holen wir da den Pott, wäre das ein schöner Abschluss.

Wissen Sie, wer Ihr Nachfolger beim BFV wird?

Da habe ich keinerlei Ahnung.