Halberstadt (fbo) l Mit einer Niederlage hat Landesligist Germania Halberstadt II die Serie 2013/14 beendet. Beim SV Lok Aschersleben, bis vor zwei Wochen noch inmitten des Abstiegskampfes, gab es ein 2:5 (1:2). Wieder wurde das Problem sichtbar, das die VfB-Saison vom ersten bis zum letzten Spieltag durchzog: die Defensivschwäche. Mit 77 Gegentreffern gehören die Vorharzer abwehrtechnisch zu den Schwächsten der Liga. Nur Tabellenschlusslicht Möringen zeigte sich hier mit 96 Gegentoren noch weniger sattelfest.

Aber auch ein anderer Fakt, der das Team von Torsten Brinkmann (es war sein letztes Ligaspiel als verantwortlicher Trainer) schon lange begleitet, war wieder sichtbar. In der Aufstellung gab es etliche Änderungen im Vergleich zur Vorwoche, erneut waren viele junge Akteure im Einsatz. Mit Robin Gesell saß lediglich ein Reservist auf der Bank. Aber auch Aschersleben musste mit "wenig" auskommen, hier gab es gar keine Wechselalternativen. Beispielhaft für die durchmischte Gästetruppe war der erste Treffer des Tages, den Torwart Daniel Holtzheuer erzielte. Aufgrund des Personalmangels half er auf dem Feld aus. Noch vor der Pause drehte Lok das Ergebnis. Das zwischenzeitliche 2:3 markierte Florian Köhler. Brinkmann: "Das Resultat fällt am Ende deutlich zu hoch aus." Aktuell scheint eine Relegation ad acta gelegt zu sein. Dies hieße, dass der VfB in die Landesklasse absteigt.

VfB Germania Halberstadt II: Hotopp - Hilke, Moeller, Wanka, Neef, Rentz, Herschelmann, Holtzheuer, Köhler, Hilgenberg, Henneberg;

Torfolge: 0:1 Daniel Holtzheuer (13.), 1:1 Martin Gutsche (16.), 2:1 Michael Wendenburg (75.), 3:1 Tobias Große (Foulstrafstoß, 80.), 3:2 Florian Köhler (81.), 4:2 Felix Sparing (87.), 5:2 Denny Anton (90.); SR: Christoph Lampe; Zuschauer: 53.