Im letzten Heimspiel der Saison unterlag Germania Wernigerode den Gästen von Fortuna Halberstadt mit 0:1. Vor der Partie verabschiedete Germanias Vereinsvorstand mit Vizepräsident Christian Lindner die Spieler Martin Panterodt und Fabian Meishner und bedankte sich für ihr engagiertes Wirken am Kohlgarten.

Wernigerode (bkr/stb) l Wegen der hohen Temperaturen ließen es beide Mannschaften zwar zunächst etwas gemächlich angehen, die ersten Chancen hatten die Hausherren. Doch beim Abschluss waren die Germanen ungewohnt schwerfällig, der Ball sollte den Weg nicht ins Tor finden. Die beste Chance zur Führung verhinderte die Querlatte, Sebastian Teeges Kopfball wurde vom Aluminium aufgehalten.

Kurz nach der Halbzeit gingen dann überraschend die Gäste in Führung, als Maik Günther im zweiten Versuch Germania-Schlussmann Christopher Hertwig überwinden konnte. Der Gastgeber stemmte sich in der Folgzeit gegen die drohende Niederlage, wirkte aber wie schon vor der Pause verkrampft beim Abschluss. Die Fortunen hätten dagegen bei drei gefälligen Kontern die Vorentscheidung erzielen können. Germania drängte bis zum Ende auf den Ausgleich, dieser gelang dann auch durch Patrik Peszt auf Zuspiel von Sven Roth kurz vor Spielende, doch das Schiedsrichtergespann um Siegbert Suchalla sah den Torschützen im Abseits. Als Fabian Zeidler in der Schlussminute nach Pass von Peszt noch einmal allein in Richtung Strafraum der Gäste unterwegs war, pfiff Suchalla den Vorteil ab, weil Peszt bei seiner Vorlage zuvor gefoult wurde.

Damit blieb es bei Germanias 0:1-Niederlage und die Fortunen entführten, wie schon in der Vorsaison, die drei Punkte aus dem Wernigeröder Kohlgarten.

Germania Wernigerode: Hertwig - Nekwapil, Reichelt, Krüger (46. Krebs), Anschiz, Peszt, Meishner, Harenberg (68. Zeidler), Raue, Herlemann (87. Roth), Teege;

SV Fortuna Halberstadt: Keddy - Kaczmarek, Sparwasser (72. S. Radau), Frueh, Nawrocki (30. M. Radau), Jacobs, Keber, Brzoskowski, Günther, Franke (66. Diederichs), Krebs;

Torfolge: 0:1 Maik Günther (47.); Schiedsrichter: Siegbert Suchalla; Zuschauer: 30.