Bei hochsommerlichen Temperaturen haben sich die A-Junioren von Germania Halberstadt und der SpG Sandersdorf/Thalheim zum Hinspiel um die Landesmeisterschaft im Friedensstadion getroffen. Der VfB setzte sich im Hinspiel klar mit 4:1 (2:0) durch.

Halberstadt (fbo) l Beide Mannschaften beendeten ihre Staffeln jeweils als Tabellenerster.

In den ersten Minuten legte Germania darauf Wert, in der Defensive sicher zu stehen. Ein erster Freistoß in der gegnerischen Hälfte, von Danny Wersig getreten, fand in Maximilian Krumnow seinen Abnehmer. Dessen Kopfball verfehlte das Tor knapp. Wersig brachte danach einen Eckball scharf in Richtung Tor. Der Ball wurde länger und länger, flog über den gegnerischen Torhüter und schlug direkt zur umjubelten 1:0-Führung im Tor der Gäste ein.

Die Sandersdorfer versuchten mit langen Bällen aus einer stabilen Deckung heraus, schnell das Mittelfeld zu überbrücken und ihre gefährlichen Spitzen in Szene zu setzen. Germania war im Mittelfeld stets hellwach und attackierte früh. Aus einer dieser Ballgewinne entwickelte sich eine Chance für die Germania, die an die Latte gelenkt wurde. Vier Minuten vor Ende der ersten Halbzeit wurde Max Müller mit einem Pass durch die Schnittstelle des Gegners bedient. Er erzielte die 2:0-Pausenführung.

Mit Beginn der zweiten Hälfte wurde Sanderdorf/Thalheim stärker und drängte auf den Anschlusstreffer. In dieser Phase hatte die Halberstädter Defensive um Fabian Mennecke und Mark Schröder alle Hände voll zu tun. Die gegnerischen Angriffsbemühungen bekamen allerdings einen Dämpfer, als Müller von der Grundlinie aus den Pass in den Rücken der Abwehr spielte, welchen Krummnow aus elf Metern zielsicher zum 3:0 verwandelte (55.).

Die Gäste steckten ihrerseits nicht auf und verkürzten in der 59. Minute auf 3:1. Eine weitere gute Chance der Gäste entschärfte der Halberstädter Keeper Nico Becker wenig später. Er behielt im 1-1 gegen den herannahenden Stürmer der Sandersdorfer die Oberhand.

Beide Mannschaften schenkten sich nichts und wollten sich die bestmögliche Ausgangsposition für das Rückspiel erarbeiten. Eine Viertelstunde vor Schluss erkannte der souveräne Schiedsrichter Nick Kahlert (Schlanstedt) auf einen Freistoß für Germania. Wersig trat an und brachte den Ball vor das gegnerische Gehäuse. Philipp Helmholz hatte das beste Timing, stieg hoch und brachte den Ball, per Kopf, zum 4:1-Endstand im Tor unter.

Mit diesem Sieg hat sich Germania eine solide Ausgangsposition für das Rückspiel am morgigen Samstag in Sandersdorf erarbeitet. Dort gilt es dann wieder mit einer konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung zu überzeugen und die Früchte der Arbeit zu ernten.

"Beide Mannschaften hätten sich allerdings gewünscht, dass vom Landesverband FSA ein Schiedsrichtergespann angesetzt worden wäre, um auch der Bedeutung eines Endspieles um die Landesmeisterschaft gerecht zu werden", fasste VfB-Coach Steffen Plamitzer kritisch zusammen.

VfB Germania: Becker - Mennecke, Schröder (Apelt), Wersig, Jung, Kasten, Roggenbuck, Helmholz, Krummnow, Müller (Hilke), Ewert (Scharf).