Das 6. Arno-Zimny-Gedenkturnier wurde traditionell in der Halberstädter Kegelsporthalle "Harmonie", in der ehemaligen "zweiten Heimat" des Geehrten, ausgetragen. Am Ende freute sich Rolf Seesemann über den Pokal.

Halberstadt (esc/fbo) l Arno Zimnys Witwe Doris, ehemalige Mitstreiter, die Keglerinnen und Kegler begleiteten das Turnier und gedachten Arno Zimny, welcher vor knapp sechs Jahren verstarb.

Fünf Seniorenteams stritten um den Pokalsieg. Die Mannschaften kamen aus Schönebeck, Friedrichsbrunn, Giersleben und Halberstadt (zwei Teams). Gespielt wurde pro Team mit vier Startern, also über 4 x 120 Wurf. Die Senioren vom Halberstädter KSV Harmonie (HKSVH), Sieger im Vorjahr mit 2 001 Kegeln, mussten den Wanderpokal an den KSV Germania Friedrichsbrunn abgeben, welcher diesmal mit 2 029 Kegeln gewann. Dabei verhalf der Halberstädter Rolf Seesemann den Harzern zum Sieg. Seesemann spielte mit 536 den Bestwert von allen Startern und erhielt dafür eine Sonderehrung. Seesemann, Reservespieler beim HKSVH, sprang kurzfristig für den erkrankten Friedrichsbrunner Wolfgang Burghausen ein.

Hinter den Schönebeckern (1 966) belegte der Halberstädter KSV Harmonie ( HKSVH) mit 1 950 Kegeln den dritten Platz. Altmeister Horst Voß (513) war hier der Beste im HKSVH Team.

Friedrichsbrunn: Andreas Peter (478), Reiner Straube (525), Rolf Seesemann (536), Fritz Streifler (490).

HKSVH: Klaus Liebke (475), Hans-Jürgen Schmidt (491), Horst Voß (513), Bernhard Roedat (471).

Auf den vierten Platz kamen die Damen vom HKSVH (1 893) ein. Christina Grabe war hier die Beste mit sehr guten 533 Kegeln. Anzumerken wäre hier noch, dass Frau Carola Roedat (484) um 13 Kegel besser war, als ihr Ehemann Bernhard. Fünfter wurde das Team vom SV Grün-Weiß Giersleben (1 840 Kegel). Hier wirkte der ehemalige Halberstädter Topkegler Armin Gemballa (BSG Post), welcher 486 Kegel traf, mit. Der "Neu-Gierslebener" Manfred Hartmann (519) war Teambester bei den Grün-Weißen.

HKSVH: Theresia Meldau/Eva Wieckert (398), Brigitte Sandau (476), Carola Roedat (484), Christina Grabe (533).

Zum Abschluss übergab Doris Zimny den Wanderpokal an das Friedrichsbrunner Siegerteam. Sie bedankte sich beim Organisationschef Hans-Jürgen Scholz für die reibungslose Durchführung des Gedenkturniers und beim Wirt des Keglerheims Farnk Piechotta für die gute Bewirtung der Sportler mit einem Blumenstrauß. Ihren Dank richteten die Teilnehmer an die Halberstädter Wohnungsgesellschaft (HaWoGe), welche das Gedenkturnier finanziell unterstützten.