Zu einem Handball-Schnupperkurs hatte das Freizeit- und Sportzentrum am Donnerstagabend geladen. Ingolf und Bennet Wiegert waren dabei die Trainer. Der Olympiasieger von 1980 und sein Sohn, aktueller SCM-Handballer, übten mit Halberstädter Schülern.

Von Florian Bortfeldt

Halberstadt. Den großen Handballtag hatten FSZ-Sportmanager Derk Bartel, der seit vielen Jahren mit der Familie Wiegert befreundet ist, und Frank Grüning (ÖSA-Versicherungen) als unterstützender Partner realisiert. Die prominente Handball-Familie vom SC Magdeburg hatte prompt zugesagt und leitete nachmittags zunächst eine Trainingseinheit. Die 20 Jungen und Mädchen spielen alle selbst aktiv im Verein und wurden an ihren Schulen – dem Käthe-Kollwitz-Gymnasium und dem Gymnasium Martineum – für dieses "Seminar" auserwählt. Neben der sportlichen Abwechslung, hatte die Aktion ein weiteres Ziel: "Wir wollen die in Schweden laufende Handball-Weltmeisterschaft mit dieser für unsere Stadt einmaligen Aktion begleiten", so Derk Bartel.

Die Erwärmung übernahm der jüngere der Wiegerts. Es folgten schließlich Partner-übungen, Torwurfserien – hier mit variablem Abschluss, technisch-taktische Finessen und schließlich das Abschlussspiel. Ingolf Wiegert agierte dabei als Coach der Jungen, Sohn Bennet stimmte das Mädchenteam auf einen "harten Kampf" ein. Wer am Ende mehr Tore warf, blieb völlig uninteressant, denn bei diesem Schnupperkurs ging es allein um den Spaß am Handballsport. So waren auch zahlreiche Besucher und Eltern mit in die Halle gekommen, um einerseits den Kindern beim Trainieren zuzuschauen und andererseits den prominenten Übungsleitern einmal aus nächster Nähe über die Schultern zu schauen.

Dem öffentlichen Training folgte noch eine Autogramm- und Gesprächsrunde mit den zwei Handballern. Zum Abschluss des Tages wurde schließlich das WM-Gruppenspiel Deutschland-Tunesien live im Fernsehen verfolgt.

 

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