Sehr erfolgreich haben sich die Judokas des VfB Germania Halberstadt bei den Mitteldeutschen Meisterschaften in Riesa präsentiert. Mit drei Talenten der Altersklasse U 15 angereist, erkämpften die Kreisstädter zwei Medaillen.

Halberstadt l Drei Judokas des VfB Germania Halberstadt hatten sich für die Mitteldeutschen Meisterschaften in Riesa qualifiziert: Moritz Schlamm, Sarah Brandt und Svenja Sophie Jäger.

Als erster Halberstädter ging Moritz Schlamm auf die Wettkampfmatte. Eine vermeidbare Niederlage war nicht gerade der Auftakt, den er sich gewünscht hatte. Doch Moritz Schlmann steigerte sich in den nächsten beiden Kämpfen und wahrte mit Siegen seine Chance, um die Bronzemedaille zu kämpfen. Im entscheidenden Duell um Edelmetall stand er dem Landesmeister Sachsen-Anhalts gegenüber und ging mit einer kleinen Wertung in Führung. Ein schnell ausgeführter Opferwurf, bei dem er zu spät reagierte, riss Moritz Schlamm dann aber sehr schnell aus seinen Medaillenträumen. Dennoch ist der erkämpfte fünfte Platz nach einer längeren Verletzungspause ein sehr gutes Ergebnis für den jungen Halberstädter.

Besser lief es von Beginn an für Sarah Brandt und Svenja Sophie Jäger. Die beiden Germania-Mädchen kämpften sich souverän durch die Vorrunde und standen somit überraschend im Kampf um den Finaleinzug. Beide verloren ihre Kämpfe durch individuelle Fehler aber eindeutig. Was dann allerdings von Beiden in ihren Kämpfen um die Bronzemedaillen geboten wurde, war eine Mischung aus absolutem Siegeswillen, der notwendigen Aggressivität und Mut. Sowohl Sarah Brandt als auch Svenja Sophie Jäger erkämpften sich mit einem Sieg die Bronzemedaille in ihrer Gewichtsklasse.

Von den insgesamt sechs Medaillen, die Sachsen-Anhalt bei dieser Mitteldeutschen Meisterschaft erkämpfte, gingen somit zwei nach Halberstadt. Damit hat der VfB Germania wieder einmal nachgewiesen, im Judo zu den besten Vereinen im Mitteldeutschen Raum zu gehören.