Ilsenburg (ige) l Zum wiederholten Mal gibt Orlen Wisa Pock seine Visitenkarte beim Klaus-Miesner-Gedenkturnier ab. Die Polen reisen als Vizemeister und Champions-League-Teilnehmer in den Vorharz.

Wisa Pock bestimmt seit Jahren das Niveau in der höchsten polnischen Handball-Liga mit. Nach dem Titelgewinn 1995 folgte Anfang der 2000-er Jahre die stärkste Zeit. Zwischen 2002 und 2011 holte sich das Team von der Weichsel sechs Meistertitel. Im nationalen Pokal-Wettbewerb können sie sogar zehn Siege vorweisen.

In der Champions League schieden die Polen bei den ersten vier Teilnahmen jeweils in der Vorrunde aus. International gefürchtet ist die für ihre euphorische Stimmung bekannte "Sportshall" von Wisa Pock, wo das Team in der Saison 2005/06 sogar den THW Kiel schlug. Im Spieljahr 2011/12 erreichte das Team als Vierter der Gruppenphase erstmals das Achtelfinale, scheiterte hier aber am THW Kiel.

In der abgelaufenen Saison musste sich Wisa Pock dem Meister KS Vive Kielce im Play-Off-Finale mit 1:3 geschlagen geben. Bereits in der regulären Runde hatte Wisa dem Champions League-Halbfinalisten der Saison 2012/13 den Vortritt lassen müssen. Mit Zbigniew Kwiatkowski, Rafa Kuptel, Mariusz Jurasik, Marcin Lijewski oder Sawomir Szmal brachte der Verein zahlreiche bekannte Spieler hervor bzw. hat sie noch aktuell in seinen Reihen.

Wisa Pock steigt heute um 13 Uhr mit dem Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen in das 25. Klaus-Miesner-Gedenkturnier ein. In der stark besetzten Vorrundengruppe B folgt um 17 Uhr die Begegnung gegen den SC Magdeburg.