Die erste Runde im Kreispokal steht an diesem Wochenende an. Im höherklassigen Landrat-Wettbewerb gibt es zwölf Partien, im Hasseröder-Cup stehen sich in 28 Begegnungen 56 Teams gegenüber.

Halberstadt/Wernigerode l Vor dem Anpfiff im Landrat-Pokal steht ein Verein schon jetzt für die zweite Hauptrunde fest: der Blankenburger FV. Hier gibt es heute Abend im Sportforum das vereinsinterne Duell zwischen der zweiten (Harzoberliga) und der ersten Mannschaft (Landesklasse). Holger Löffelmann, Trainer der "Ersten" mit einem Augenzwinkern: "Ist doch toll, wir beim BFV können auf jeden Fall den Einzug in die nächste Runde feiern." Nach dem Spiel treffen sich beiden Mannschaften zusammen mit den Schiedsrichtern und Ordnern, um mit einem gemütlichen Beisammensein die neue Saison zu eröffnen.

Mit Spannung wird das reine Landesklasse-Duell in Langenstein erwartet. Hier empfängt morgen um 15 Uhr der gastgebende Harzmeister des SV Eintracht Osterwieck. Gästetrainer Rainer Dube machte klar, dass es "personell ganz schlecht aussieht, aber das ist egal, wir werden eine gute Mannschaft auf den Rasen schicken". Zuletzt in der Liga beim SV Olympia Schlanstedt hatte die Eintracht ähnliche Probleme, setzte sich dennoch durch. Acht Absagen liegen derzeit vor (verletzt, Urlaub und krank). "Die erste Elf sollte schlagkräftig genug sein, problematisch wird es mit Ergänzungsspielern, da unsere `Zweite` ebenfalls spielt", so Dube, "treten wir mannschaftlich geschlossen auf und rennen nicht in Konter, dann bin ich optimistisch".

Ähnlich suboptimale Voraussetzungen gibt es in Langenstein. "Es ist Ferienzeit", so Trainer Burghardt Knobbe, "da fehlen verständlicherweise immer Leute. Da geht es uns wie den anderen." Dennoch kommen im Vergleich zum Schackstedt-Spiel einige Akteure zurück, so zum Beispiel Sebastian Kischel, der in der Innenverteidigung wichtig ist. Sebastian Knobbe hilft für diese Partie in der Abwehr aus und Carsten Kischel wird wohl zu seinem zweiten Einsatz im Tor kommen, da Eric Hotopp im Urlaub und Sascha Holtzheuer nach seiner schweren Verletzung noch immer nicht richtig fit ist. "Wir wollen und müssen uns wesentlich besser präsentieren als in Schackstedt", so Knobbe zur 0:6-Niederlage in der Vorwoche. Einen deutlichen Favoriten gibt es in diesem Vergleich nicht, wenngleich die Gastgeber vor eigenem Publikum spielen und auf viele Zuschauer hoffen. "Die Mannschaft hat jedenfalls Lust", so Knobbe, der sich wie sein Team auf die Partie freut.

Brisanz verspricht auch die Partie zwischen dem Harzoberligisten TSV 1893 Langeln und dem Landesklasse-Spitzenteam SV 1890 Westerhausen. Vier Spiele in Folge haben die Langelner gegen die Wolfsberg-Elf nicht verloren, dieser Serie will die Mannschaft von Trainer Ralf Hermann auf jeden Fall ein Ende setzen.