Halberstadt l Im Wettbewerb der höherklassigen Mannschaften des Harzkreises gab es vier Heim- und sieben Auswärtssiege, zehn Spiele wurden in der regulären Spielzeit entschieden. Nur Fortuna Halberstadt brauchte bei Germania Gernrode eine Verlängerung, um gegen die heimstarken Hausherren die nächste Runde zu erreichen. In den elf Spielen wurden insgesamt 48 Tore erzielt (4,36 pro Spiel). Den deutlichsten Sieg errang Germania Wernigerode auf eigenem Platz gegen Concordia Harzgerode (7:0).

Von den sieben teilnehmenden Landesklasse-Mannschaften erreichten der Blankenburger FV (4:0 gegen die eigene Zweite), der SV Westerhausen (5:0 beim TSV Langeln) und der Aufsteiger SV Darlinge- rode/Drübeck (4:1 bei Blau-Weiß Hausneindorf) die nächste Runde. Olympia Schlanstedt und Aufsteiger SV Langenstein mussten dagegen die Segel streichen. Olympia schied überraschend beim Harzoberliga-Aufsteiger Einheit Wernigerode II aus (1:5), während sich der SVL daheim gegen Eintracht Osterwieck knapp mit 1:2 geschlagen geben musste. Eng war es auch für die Grün-Weißen aus Ilsenburg, die sich beim Hasseröder-Kreispokalsieger FSV Reinstedt nur mit 1:0 behaupten konnten.

Zu den Überraschungen der ersten Runde zählt sicher auch der 2:1-Sieg der Harsleber Germanen gegen den SC Heudeber. Landesklasse-Absteiger Fortschritt Veckenstedt kam im Oberharz bei Grün-Weiß Hasselfelde mit 1:5 unter die Räder.

Die besten Torschützen der ersten Pokalrunde waren Sven Fiebig (Westerhausen), Christopher Seil, Arthur Anchiz (beide Germania Wernigerode), Nico Rissmann (GW Hasselfelde), Dominik Keber (Fortuna Halberstadt), Peter Mosko (Osterwieck) und Vincent Türk (Darlingerode) mit jeweils zwei Treffern. Die Schiedsrichter zeigten zum Saisonstart sieben Gelb-Rote Karten, drei davon gab es allein im Spiel Hausneindorf gegen Darlingerode/Drübeck.

Das Spiel Grün-Weiß Rieder gegen Eintracht Derenburg wurde verlegt.