Halberstadt (bkr/fbo) l Der 3. Spieltag steht in der Fußball-Landesliga Nord an. Dabei hat der VfB Germania Halberstadt II den Aufsteiger SV Union Heyrothsberge zu Gast im Friedensstadion. Einheit Wernigerode reist in die Altmark. Beim TuS Schwarz-Weiß Bismark wollen die Hasseröder den zweiten Tabellenplatz verteidigen. Der SV Stahl Thale ist bei der TSG Calbe zu Gast. Alle Begegnungen werden am morgigen Sonnabend um 15 Uhr angepfiffen.

Die Germanen (6.) möchten gegen den Tabellenneunten im ersten Heimspiel an die gute Leistung beim Sieg in Tangermünde anknüpfen. Beide Teams haben einen Sieg und eine Niederlage auf ihrem Konto. "Wir wollen erfolgreich Fußball spielen und hoffen, dass uns das am Sonnabend auch gegen Union gelingt. Der Aufsteiger ist schwer einzuschätzen, deshalb gehen wir auf ein Spiel auf Augenhöhe aus, mit leichten Vorteilen für uns", so VfB-Trainer Karsten Armes, der sich mit seinem Trainerkollegen Marko Stachowiak taktisch etwas einfallen lassen will. Personell kann das Trainergespann aus dem Vollen schöpfen, obwohl vier Akteure arbeits- und urlaubsbedingt fehlen werden. Fabian Mennecke hat seine Sperre aus dem Thale-Spiel abgesessen und kann wieder spielen. Ob es auch Verstärkung aus der Ersten gibt, entscheidet sich wie immer erst am Freitagabend nach dem Abschlusstraining. "Wenn wir uns verstärken können, nehmen wir das gerne an", so Armes.

Gute Stimmung herrscht derzeit beim FC Einheit. "Nach zwei Auftaktsiegen ist die Atmosphäre natürlich entsprechend locker und gut", so Trainer Karsten Stein vor dem Vergleich in der Altmark. Personell sieht es bei den Hasse-rödern gut aus, sind doch zwei Rotsünder vom Pokalspiel in Weißenfels wieder spielberechtigt, wenngleich einer davon (Christian Matschke) derzeit noch im Urlaub weilt. Tassilo Werner rückt dafür mit in den Kader. Bis auf Benjamin Lindemann und Kevin Hilcke, die beide weiter Fortschritte im Genesungsprozess machen, sind alle an Bord.

"Wir fahren auf alle Fälle dahin, um möglichst viel mitzunehmen", kündigte Stein an, "letztes Mal als wir in Bismark gespielt haben, lag das Chancenverhältnis gefühlt bei 10:2 für uns. Am Ende haben wir aber knapp verloren - das soll nicht wieder passieren". Weil die Defensivarbeit des FCE inzwischen besser klappt, glaubt das Team an einen Erfolg. "Steigern wir uns hier weiter Stück für Stück, bin ich zuversichtlich", so der Übungsleiter.