Halberstadt (bkr) l Auch im Kreispokalwettbewerb der unterklassigen Mannschaften des KFV Harz wurde am Sonnabend und Sonntag gespielt. In der zweiten Hauptrunde wurden von den 16 angesetzten Begegnungen 15 ausgetragen. Das Spiel Friesen Opperode gegen die Spg. Hedersleben/Hausneindorf II wurde schon im Vorfeld abgesetzt, da den Friesen am Sonnabend keine spielfähige Mannschaft zur Verfügung gestanden hätte.

In den 15 Spielen gab es sechs (plus Sonntag) Heimsiege, es wurden insgesamt 79 Tore geschossen. Mit Blau-Weiß Schwanebeck, Germania Groß Quenstedt, Empor Dedeleben, TSV Deersheim, Germania Neinstedt sowie den Spiel- gemeinschaften Blankenburg/Timmenrode, Schlanstedt/Eilenstedt, Heimburg/Hüttenrode/Blankenburg mussten acht Harzliga-Teams in dieser Runde die Segel streichen, damit sind nur noch acht Mannschaften aus dieser Spielklasse im Wettbewerb vertreten.

Zu den Überraschungen in der zweiten Hauptrunde zählt sicher das Weiterkommen der Harzklasse-Teams SV Langenstein II und SG Dankerode, die jeweils Harzligisten aus dem rennen warfen. In Langenstein waren nach der regulären Spielzeit und der Verlängerung immer noch keine Treffer gefallen, beim Elfmeterschießen hatte der SVL die besseren Nerven. Dankerode lief bis zur 78. Minute einem Rückstand hinterher, konnte aber mit einer Schlussoffensive das Blatt noch wenden.

Der TSV Zilly (7:1 beim FSV Reinstedt II), Hessener SV (6:0 gegen Germania Groß Quenstedt) und Grün-Gelb Ströbeck (4:0 bei der Spg. Reddeber/Minsleben) sorgten für die höchsten Siege und erreichten so souverän das Achtelfinale. In den Spielen des SV Langenstein gegen Blau-Weiß Schwanebeck (8:7), SV Westerhausen/Wedderstedt gegen Stahl Thale II (5:7) und Spg. Heimburg/Hüttenrode/Blankenburg gegen Blau-Weiß Bad Suderode (1:3) kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten, sie erlebten 120 Spielminuten und das entscheidende Elfmeterschießen. Ohne ein solches kam die Spg. Badeborn/Ballenstedt II/Quedlinburg II gegen die Spg. Blankenburg/Timmenrode (4:3) aus, dieses Spiel wurde in der Verlängerung entschieden. Seine gute Form stellte auch Harzliga-Aufsteiger Meteor Wegeleben unter Beweis, der sich beim Spitzenreiter der Harzklasse 3, TSV Berßel, mit einem 4:1-Sieg in das Achtel- finale schoss. Mit dem knapp- sten aller möglichen Siege (1:0) erreichte der TuS Elbingerode gegen Empor Dedeleben ebenfalls die nächste Runde.