Wernigerode (ybr/ige) l Eine der größten sportlichen Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt wirft seit einigen Wochen ihre Schatten voraus. Bis zum Start des Harz-Gebirgslaufes in Wernigerode sind es nur noch gut zwei Wochen. Dann werden wieder zahlreiche Läuferinnen und Läufer zur Himmelforte in Hasserode pilgern, um auf den fünf verschiedenen Strecken ihre Kräfte zu messen.

Der Startschuss zur mittlerweile 37. Auflage fällt am 11. Oktober. Wie gewohnt wird es für die Jüngsten den Brockenkinder-Lauf über 2 Kilometer geben. Alle anderen Starter ab 11 Jahre können zwischen 5, 11 und 22 Kilometer wählen. Höhepunkt ist natürlich der Brocken-Marathon, einer der schwierigsten seiner Art. Nicht zu vergessen sind die Angebote für Nordic Walker und Wanderer über 11 und 25 Kilometer.

Die Vorbereitungen für den Traditionslauf sind in vollem Gang. Das Organisationsteam um Frank Harbrecht hat alle Hände voll zu tun. Bis zum ersten Meldeschluss Ende August haben sich schon zahlreiche Athleten angemeldet. Damit steht bereits jetzt fest, dass die magische Grenze von 3000 Teilnehmern erneut überschritten wird. Noch bis zum 30. September können sich alle interessierten Läufer, Walker oder Wanderer per Post oder Mail (www.Harzgebirgslauf.de) anmelden. Danach besteht wie in jedem Jahr die Möglichkeit, sich am Freitag vor dem Lauf bei der Startnummernausgabe im Rathaus nachzumelden. Die bei den Läufern beliebte Nudelparty vorm Rathaus wird es am Vorabend erneut geben.

Restlos ausverkauft ist dagegen die in der Hochschule Harz stattfindende Sportlerparty. Laut Marketingchef Dietmar Ristau hätten fast doppelt so viel Karten verkauft werden können. Abgerundet wird die Veranstaltung wie immer am Sonntag mit dem traditionellen Frühstückslauf. Der Start erfolgt um 9 Uhr auf dem Marktplatz und führt dann ohne Zeitmessung hinauf zum Schloss.

Ein Novum wird es in diesem Jahr auch geben. Erstmals wird im Vorfeld eine Ankündigung des Laufes im Radio erfolgen. Über Radio Brocken werden zahlreiche Spots laufen, um möglichst noch mehr Interessierte in die "Bunte Stadt am Harz" zu locken. Das wird natürlich das altbekannte Parkplatzproblem in Hasserode nicht mindern. Schon jetzt bedankt sich das Organisationsteam bei allen Einwohnern der Stadt, insbesondere bei den Hasserödern, für ihr Verständnis. Abzuwarten bleibt, ob endlich einer der alten Streckenrekorde gebrochen wird. Für neue Rekordinhaber hat sich das Organisationsteam etwas Besonderes einfallen lassen.