Blankenburg (ige) l Nachdem der Blankenburger Tennisclub die Organisation und Durchführung der Stadtmeisterschaften im Tennis für den Nachwuchs übernommen hatte, war die Abteilung Tennis des SV Lok für die Austragung der Meisterschaften im Erwachsenenbereich federführend. Insgesamt gingen 39 Aktive in den Wettkampf auf der Tennisanlage im Heidelberg. Erstmals wurden die Stadtmeisterschaften als offenes Turnier ausgeschrieben, neben 21 Lok-Spielern und vier BTC-Akteuren waren 14 Gäste im Teilnehmerfeld zu finden.

In der Herren-Konkurrenz traten 18 Spieler in zwei Gruppen an. Die beiden Favoriten Stefan Männicke (TC Krumbholz Bernburg) und Stephan Sterzik (SV Lok) scheiterten überraschend bereits im Viertelfinale. Männicke verlor gegen Jugendspieler Christopher Thomas Eckert (SV Lok) mit 4:6, 2:6. Auch Sterzik unterlag dem 17-jährigen Christopher Arens (TC RC Sport Leipzig) in zwei Sätzen (3:6, 3:6). Im Finale trat der mehrfache Blankenburger Stadtmeister Nils Krause (TC Halle 94) auf den 17-jährigen Eckert. In drei spannenden Sätzen siegte Eckert mit 6:2, 2:6 und 6:3. Die Nebenrunde gewann Stephan Sterzik.

In der B-Runde ließ sich der BTC-Spieler Christian Günther nicht überraschen, auch das Finale gewann er eindeutig mit 6:1, 6:0 gegen Robin Abel vom TC Oschersleben. Den dritten Platz belegten Florian Wyczanowski und Remi Sühl (beide Lok). Die B-Nebenrunde gewann der Lok-Jugendliche Theo Haug. In der Herrenkonkurrenz 40+/50+ setzte sich Lutz Püttfeld (BTC) ohne ernsthaft gefordert zu werden durch. Zweiter wurde Lutz Böge (SV Lok), die Nebenrunde gewann sein Vereinskamerad Silvio Fiebig.

Hart umkämpfte Auseinandersetzungen gab es bei den Herren 60+. In der A-Gruppe setzte sich Peter Kleefeld (SV Lok) in drei Sätzen durch. Rang zwei belegte Wolfgang Hess (TC Erzgebirge Aue) vor Gerhard Schubert (BTC) und Jürgen Sterzik (TC Grün-Weiß Burg). In der B-Runde siegte der Nordhäuser Helmut Krause vor Werner Priesterjahn, Rainer Brehme (beide SV Lok) und Udo Hartmeyer (BTC). Die Spiele bei den Damen mussten unterbrochen werden und finden am Wochenende ihre Fortsetzung. Ein Dankeschön geht bereits jetzt an die Turnierleitung um Bettina Schön und Sabine Fiebig für einen zügigen und reibungslosen Turnierablauf.