Das zweite Heimspiel in Serie steht morgen Abend für die Handballer des HV Wernigerode in der Sachsen-Anhalt-Liga an. Zu ungewohnter Anwurfzeit (19 Uhr) gibt mit der TSG Calbe erneut ein potenzielles Spitzenteam seine Visitenkarte in der Stadtfeldhalle ab.

Wernigerode l Nachdem die Mannschaft von Trainer Björn Ahlsleben bereits zwei Spiele gegen Topteams der Vorsaison absolviert - der BSV Magdeburg war Dritter und der HBC Wittenberg Vierter der Abschlusstabelle - und etwas überraschend zwei Siege auf dem Konto hat, wartet morgen Abend der nächste schwere Prüfstein auf die Wernigeröder. Die TSG Calbe zählt als Absteiger aus der Mitteldeutschen Oberliga zu den ganz heißen Anwärtern auf den Meistertitel.

Ihre Ansprüche stellten die Saalestädter in den bisherigen Partien bereits unter Beweis, einem Remis beim BSV Magdeburg ließ die TSG einen klaren 33:26-Heimsieg gegen den amtierenden Landesmeister SV Langenweddingen folgen.

"Mit der TSG Calbe erwarten wir den Absteiger aus der Mitteldeutschen Oberliga und damit auch den Staffelfavoriten. Wir rechnen mit einem ähnlich schweren Spiel, wie in den beiden Partien in der Aufstiegssaison der TSG", so Marco Götting, Co-Trainer des HV Wernigerode. "Für unser neuformiertes Team ist es der dritte hochklassige Gegner in dieser Saison. Mit dem Aspekt, uns auf unsere Aufgaben zu konzentrieren, wollen wir Calbe dennoch Paroli bieten. Zumal wir zu Hause spielen" so Götting weiter.

Die Wernigeröder können personell fast aus dem Vollen schöpfen, bis auf die länger verletzten Dietrich, Fahrtmann, Poetzsch und Erdmann sind alle Spieler an Bord. Lediglich der Einsatz von Sebastian Meißner (Kapselverletzung an der Hand) ist fraglich.