Halberstadt (fbo) l "Es war ein schöner Tag", waren sich die Volkssportler des MSV Eintracht Halberstadt, Jens-Peter Graßhoff, Karen Lange, Roswitha Ahrens und Ursula Behrens, nach dem Lauf in Thüringen einig.

Das Stadtzentrum Weimars war zum 24. Stadtlauf voller Menschen, die sich durch die Straßen schoben und dann kamen noch fast 2 000 LäuferInnen dazu, die Platz zum Laufen benötigen. Dieser Platz wurde geschaffen: die Straßen wurden abgesperrt und die Zuschauer, die es reichlich gab, feuerten die Läufer an. Der Stadtlauf gehörte zum Thüringer Klassiker Cup.

282 TeilnehmerInnen entschieden sich für den Halbmarathon und 1 544 Teilnehmer, davon 465 Frauen, für die 10 km. Zu ihnen gehörte auch das Halberstädter Quartett. Die Strecke war ein Rundkurs, der entweder zweimal oder viermal gelaufen werden musste. Dabei ging es durch die Stadt und durch den Goethepark. Start und Ziel war am Goetheplatz.

Karen Lange: "Bei einem Stadtlauf denken viele an eine leichte Strecke, die war es nun aber wirklich nicht." Das unterschiedlichste Kopfsteinpflaster, das Gefälle und dann wieder der langgezogene Anstieg machten die Strecke abwechslungsreich - volle Konzentration war verlangt. Zum Glück für die Teilnehmer gab es keinen Regen, "denn sonst wäre das Kopfscheinpflaster glatt wie Schmierseife gewesen", so Roswitha Ahrens. Während Rico Schwarz vom ASV Erfurt als erster Mann über 10 km nach 32:13,3 min ins Ziel lief, begann für das große Läuferfeld gerade die zweite Runde.

Die ersten Drei jeder Altersklassen-Wertung erhielten einen Zwiebelzopf. Vor dem Lauf war genug Zeit, um sich die Sehenswürdigkeiten von Weimar anzusehen, nach dem Lauf blieb man auf dem Zwiebelmarkt und genoss das riesige Angebot.

Das Quartett erreichte folgende Ergebnisse:

Karen Lange, 35. Altersklasse W50 in 1:13:27,8 Stunden (Hessener SV); Jens-Peter Graßhoff, 117. AK M45, 1:04:24,5 h; Ursula Behrens, 4. AK W70, 1:18:28,6 h; Roswitha Ahrens, 2. AK W70, 1:03:11,8 h.(alle MSV Eintracht Halberstadt).

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