Halberstadt l Die Tormaschinerie des VfB Germania Halberstadt II läuft weiter auf Hochtouren. Mit einem 5:1 (3:0)-Erfolg gegen den SV Fortuna Magdeburg haben die Schützlinge vom Trainergespann Armes/Stachowiak ihren dritten Tabellenplatz gefestigt. Für die Vorharzer war es der dritte Sieg in Serie.

Karsten Armes und Marco Stachowiak werden ab sofort auch als Psychologen gefragt sein, denn das Team muss mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben. Außerdem wird die Liste derjenigen, die in der zweite Reihe stehen, nicht kürzer. Bei einer erfolgreichen Elf möchte jeder zu Einsatzzeiten kommen. "Wir müssen aufpassen, dass einige nicht die Lust am Fußball verlieren", so Armes diesbezüglich.

Mit Frederic Schütze, Max Worbs und Baptiste Buntschu kamen beim VfB drei Akteure vom Kader der ersten Mannschaft zum Einsatz. Allerdings hatten diese in der Regionalliga bisher keine oder nur kurze Einsatzzeiten.

Das 1:0 fiel nach einer schönen Kombination, Florian Köhler schloss per Kopf ab. Als Denny Piele nach einer halben Stunde Fortuna-Keeper Andreas Heinrich umkurvte, legte der VfB mit dem zweiten Treffer nach. Unmittelbar vor der Pause entschied der Schieri direkt auf Strafstoß, nachdem der Linienrichter auf ein Handgemenge aufmerksam gemacht hatte. Kapitän Köhler, der darin verwickelt war, verwandelte sicher.

Die VfB-Trainerbank nahm jetzt erste Wechsel vor, ließ es ruhiger angehen. Auf der Auswechselbank saßen aber auch zahlreiche gute Fußballer - ein Luxusproblem für die Trainer.

Nick Schmidt sorgte schon in der 48. Minute nach einem Solo für den nächsten Germania-Torjubel. Der letztjährige Landesliga-Torjäger tat sich in den vergangenen Wochen etwas schwer, hatte die "Seuche am Fuß". Dieser Treffer gibt ihm womöglich neues Selbstbewusstsein. Das letzten VfB-Tor steuerte nach knapp einer Stunde Schütze bei.

Zehn Minuten vor dem Abpfiff markierte Bimenyimana den Ehrentreffer der Magdeburger. Karsten Armes freute sich zwar über die gute Angriffsleistung, nannte aber gleichzeitig Punkte, die noch verbessert werden müssen: "Das Umkehrspiel funktioniert noch nicht so wie gewollt. Verteidigen fängt im Angriff an, das müssen wir weiter verinnerlichen."

Germania Halberstadt II: Guderitz - Helmholz (46. Rentz), Schütze, Piele (67. Ewert), Worbs, Köhler (58. Apelt), Ch. Madaus, Probst, Schmidt, Buntschu, C. Madaus;

Torfolge: 1:0, 3:0 Florian Köhler (12., 44. FE), 2:0 Denny Piele (31.), 4:0 Nick Schmidt (48.), 5:0 Frederic Schütze (57.), 5:1 Isaac Bimenyimana (82.); SR: Benjamin Petri (Irxleben); Zuschauer: 35.