Die Handballerinnen des HT 1861 Halberstadt haben am Sonntag das Heimspiel gegen den TSV Niederndodeleben II mit 14:21 verloren. Die Gäste gingen als klarer Favorit in das Spiel.

Halberstadt (fbo) l Die TSV-Reserve erzielte in den bisherigen Spielen gegen Salzland, Oschersleben und Ilsenburg durchschnittlich knapp 34 Tore. Daher war klar, dass es für das Schmid-Team mehr als schwierig werden würde.

Deshalb warnte HT-Trainer Denis Schmid seine Mannschaft besonders vor dem schnellen Umkehrspiel. Wie bereits im Auswärtsspiel in Barleben setzten die HT-Frauen die taktischen Vorgaben gut um und nach fünf Minuten hätten sie durch einen Siebenmeter sogar mit 2:1 in Führung gehen können. Diese Chance wurde allerdings vergeben. Die Halberstädterinnen spielten sehr engagiert und vor allem in der Abwehr wurde um jeden Ball gekämpft. Heike Kayser und Johanna Stachowiak organisierten das Abwehrspiel vorbildlich. Im Angriff erarbeiteten sich die Halberstädterinnen gute Wurfchancen von den Außenpositionen, fanden jedoch gegen das gute Stellungsspiel der Gäste-Torhüterin nicht das geeignete Mittel. Dadurch konnten sich die Gäste von 4:4 auf 6:8 leicht absetzen. Durch Tore von Josephine Mona und Vanessa Dziergwa wurden die Seiten beim Stand von 8:11 gewechselt.

Bis zur 43. Spielminute blieb das Spiel sehr umkämpft. Beide Mannschaften arbeiteten ausgesprochen intensiv. Beim Stand von 11:13 war eine Überraschung durchaus möglich. Aber wie in Barleben reichte den Gästen eine kurze Schwächephase der HT-Frauen, um das Spiel zu entscheiden. Mit etwas mehr Glück im Abschluss zogen die Gäste von 11:13 auf 11:18 davon. Die letzten zehn Spielminuten waren wieder sehr ausgeglichen. Insgesamt verdient gewann die Mannschaft aus Niederndodeleben mit 21:14.

HT-Trainer Schmid war dennoch zufrieden: "Auch dieser starke Gegner musste gegen uns mit 100 Prozent spielen. Besonders zufrieden bin ich mit der Abwehr. Wir haben wenige Gegenstöße zugelassen und gegen das Positionsspiel gut verteidigt. Die Torhüterinnen Marleen Loß und Tine Zabel haben das Bild abgerundet. Besser werden müssen wir im Abschluss über die Außenpositionen. Drei Tore bei knapp 20 Wurfchancen reichen einfach nicht aus. Das werden wir in den nächsten beiden Wochen fleißig trainieren müssen, ehe es am 15. November zum Pokalspiel nach Oschersleben geht."

HT 1861 Halberstadt: Loß, Zabel - Mona (1), Fröhlich (3), Konitzer (2), Möller (1), Münnich, Bartz (2), Neumann, Kayser (3), Kühne, Johanna, Dziergwa, Kleemann.