Wernigerode (ige) l Vor einer schwer einzuschätzenden Auswärtsaufgabe stehen die Handballer des HV Wernigerode am 8. Spieltag der Sachsen-Anhalt-Liga. Der HSV Haldensleben rangiert zwar aktuell zwei Punkte und drei Plätze hinter den Harzern, hat aber deutlich mehr Potenzial in seinen Reihen, als es die derzeitige Tabellensituation aussagt.

"Mit David Stolze vom SV Langenweddiungen hat der HSV einen der besten Rückraumspieler der Liga geholt, dazu spielstarke Talente von den Youngsters des SC Magdeburg. Es ist nur schwer einzuschätzen, warum die Haldensleber aktuell im unteren Tabellendrittel stehen", so HVW-Coach Björn Ahlsleben. "Wir fahren nach Haldensleben, um erneut einen Schritt nach vorn zu machen und mit dem bestmöglichen Ergebnis heimzukehren", fügte der Wernigeröder Trainer an.

Ein Punktgewinn sollte es auf alle Fälle werden, dann würden die Harzer in der Tabelle auch weiterhin vor den daheim zuletzt zweimal in Folge siegreichen Ohrestädtern stehen. "Wir haben im letzten Heimspiel schon sehr gut auf den Gegner reagiert, selbst Akzente gesetzt und viele freie Würfe herausgespielt. Gegen Haldensleben wollen wir daran anknüpfen und darüber hinaus die Fehlerquote wieder etwas senken und die Wurfquote verbessern", so die Vorgabe von Björn Ahlsleben. Reserven sieht der HVW-Coach auch im Abwehrverhalten, "hier müssen wir weiter an der Abstimmung arbeiten und mehr Disziplin zeigen. Zu oft werden die Laufwege und Position nicht eingehalten", bemängelt Björn Ahlsleben.

Verzichten muss er für die Partie im Bördekreis auf Außenspieler Maik Stecker (Wadenverletzung), auch hinter dem Einsatz von Markus Czaja (Studium) steht noch ein Fragezeichen. Die Partie wird um 17 Uhr in der Ausweichhalle in Süplingen angepfiffen.