Fußball l Schackstedt (mak) Es wäre ein verfrühtes, wenngleich angenehmes Weihnachtsgeschenk gewesen. Einzig die mangelhafte Chancenverwertung verhinderte die vorzeitige Bescherung. So hatte der SV Eintracht Osterwieck am Sonnabend beim Tabellenzweiten Schackstedter SV "ein Chancen-Plus von 10:5", wie Eintracht-Coach Rainer Dube beschrieb, doch wieder einmal agierte der Gegner kaltschnäuziger im Abschluss. Das Ergebnis: eine "völlig unnötige" 1:2 (1:1)-Pleite aus Sicht der Harzer.

Allein in den ersten 30 Minuten erspielten sich die Hausherren keine Möglichkeiten. Auf der Gegenseite setzte Peter Mosko (5.) seinen Schuss neben das Gehäuse, während Kevin Hildach (8.) und Valentin Schmidt (15.) per Kopfball scheiterten. "Es war verwunderlich, dass der Tabellenzweite spielerisch kein Mittel gegen uns fand", so Dube. Sein Team verschob in der Defensive konsequent und bot den Hausherren kaum Räume, um zu kombinieren. Im Stile eines Spitzenteams berief sich der SSV auf andere Qualitäten. So war es ein Distanzschuss von Denny Sondergeld, der den Gastgebern die 1:0-Führung bescherte (32.). Drei Minuten später glich Matthias Perle per Kopf zum 1:1 aus (35.).

Kurios: Kurz vor der Pause verdrehte sich Schiedsrichter Mathias Rommel das Knie. Sein Assistent ersetzte ihn zur zweiten Hälfte "und machte seine Sache wirklich gut", lobte Dube. Das Lob sprach er auch seinen Mannen aus, doch wiederrum war es der SSV, der durch einen Distanzschuss von Marvin Vatthauer mit 2:1 in Führung ging (64.). Weitere Chancen durch David Wagner und Mosko blieben ungenutzt, so dass die Eintracht eine vorzeitige Bescherung verpasste.

Eintracht Osterwieck: Theuerkauf - Perle, Hauch, Wagner, Zir, Seubert, Kruppa (75. Hess), Mosko, Hildach, Schmidt, Leßmann:

Torfolge: 1:0 Denny Sondergeld (32.), 1:1 Matthias Perle (35.), 2:1 Marvin Vatthauer (64.); Schiedsrichter: Mathias Rommel (Latdorf); Zuschauer: 47.