Fußball l Halberstadt (ige) Mit einem klaren 6:1-Erfolg über den SV Fortschritt Veckenstedt hat Fortuna Halberstadt den Anschluss zur Spitzengruppe hergestellt. Trotz der am Ende deutlichen Niederlage schlug sich die Veckenstedter Notelf lange Zeit sehr wacker.

Nachdem sich in der Woche vor dem Spiel mit Patrick Löppen und Lars Heuer zwei weitere Stammkräfte verletzt hatten, reiste der SV Veckenstedt mit nur elf Spielern - darunter drei etatmäßige Torhüter - in die Kreisstadt. Trotz der argen Personalsorgen bot die Elf von Trainer Rüdiger Laue den favorisierten Halberstädtern mit einer taktisch klugen Vorstellung lange Zeit Paroli. Die Gäste hatten in der ersten halben Stunde sogar die klar besseren Möglichkeiten. Erst schoss Max Nehrkorn nach gutem Zusammenspiel mit Sebastian Golz knapp vorbei (12.), dann zielte Dominik Kilian mit einem Freistoß knapp über das Dreiangel (25.). Den entscheidenden Rückschlag musste der SV Fortschritt drei Minuten später hinnehmen: Tino Laue wurde bei einem Luftduell in den eigenen Keeper geschubst und kugelte sich die Schulter aus. Bereits in Unterzahl spielend, verletzte sich auch noch Mario Abel, schleppte sich aber bis zur 90. Minute durch das Spiel. Kurz vor der Pause nutzte Steven Früh die numerische Überlegenheit per Doppelschlag zur 2:0-Führung.

Nach Wiederanpfiff begingen die Veckenstedter den Fehler, trotz Unterzahl weiter offensiv zu spielen. Zwar hatten sie durch Max Nehrkorn eine weitere Großchance zur Ergebnisverbesserung, doch die sich bietenden Räume luden Fortuna Halberstadt förmlich zum Toreschießen ein. Vor allem Steven Früh nahm diese Einladung dankend an und legte drei weitere Treffer nach. In der Schlussminute wurde auch der Kampfgeist der Veckenstedter belohnt, der 30 m-Schuss von Brian Martini senkte sich über den zu weit vor seinem Topr postierten Fortuna-Keeper Maik Kaiser zum Ehrentreffer ins Halberstädter Tor.

Torfolge: 1:0, 2:0, 3:0 Steven Früh (43., 45., 48.), 4:0 Marco Radau (56.), 5:0, 6:0 Steven Früh (66., 81.), 6:1 Brian Martini (90.); Schiedsrichter: Ulrich Leichsenring (Braunschweig); Zuschauer: 15.