Die zehnte Auflage des Midnight-Cups war eine durchweg spannende und spielstarke Veranstaltung. Der Sieg ging an Preussen Magdeburg, das Bernburg mit 3:2 besiegte. Etwas enttäuschend verlief das Turnier aus Harzer Sicht.

Barleben/Halberstadt l Die Vereine aus dem Harzkreis, der VfB Germania Halberstadt II und der FC Einheit Wernigerode (beide Landesliga), kamen in Barleben nicht über die Vorrunde hinaus. Neben Preussen Magdeburg und Askania Bernburg gehörten beide Teams im Vorfeld aber mit zum Favoritenkreis in der Mittellandhalle.

Germania, ohne die "Hallenspezialisten" Steven Rentz und Philipp Helmholz angereist, hatte im gesamten Verlauf allerdings auch etwas Pech. In der Auftaktpartie gegen Oberligist Bernburg hatte das Team um Trainer Karsten Armes jeweils ausgeglichen. Beim 3:3 waren nur noch wenige Sekunden zu spielen, als Bernburgs ehemaliger Germane Marcus Bäcker trocken abzog. Sein Gewaltschuss schlug im langen Eck ein und sorgte für den Fehlstart. Auch gegen den 1. FCM II gab es eine knappe Niederlage (2:3). Nach dem 3:0-Erfolg gegen Arminia Magdeburg war das Halbfinale wieder möglich, aber spätestens nach dem 0:1 gegen den direkten Konkurrenten, Gastgeber FSV 1911 Barleben, war auch das erledigt. Das 2:1 gegen Grün-Weiß Dahlenwarsleben diente nur noch der Punktekosmetik.

Karsten Armes wollte das Ergebnis nicht überbewerten. "Zunächst sind wir dankbar, dass wir eingeladen worden sind. Zu den Favoriten habe ich uns aber nicht gezählt. Im Auftaktspiel gegen Bernburg haben wir eine gute Leistung gezeigt, aber knapp verloren. Auch die anderen Niederlagen waren jeweils nur mit einem Treffer Differenz. Klar hätten wir erfolgreicher sein können, aber es war das erste Mal nach der Winterpause, dass wir zusammengekommen sind. Das Wichtigste ist, dass sich keiner verletzt hat."

Wesentlich positiver gestaltete sich der Turnierstart für den FC Einheit. Die Hasseröder begannen mit einem 3:0 gegen Zukunft Magdeburg und ließen danach zwei weitere deutliche Siege folgen. Der ISV Haldensleben kassierte gegen Einheit fünf Treffer, auch gegen den SSV Samswegen hatte das Helmstedt-Team mit 3:0 die Nase vorne. So standen drei Zu-Null-Erfolge und neun Punkte zu Buche. Das Halbfinale war in greifbarer Nähe. Spannend wurde es nach der knappen 0:1-Niederlage gegen den späteren Turniersieger Preussen Magdeburg. Im "Endspiel" gegen Ligakonkurrent SV Irxleben hatten es die Hasseröder selbst in der Hand. Irxleben behielt jedoch beim 2:1 die Punkte und rückte so statt des FCE in das Semifinale."Respekt vor der Mannschaftsleistung", sagte dann auch SVI-Trainer Rainer Spangenberg, der am Ende mit seinem Team Platz drei feierte.

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