Blankenburg (fbo) l Das Duell bei der Reserve vom HSV Magdeburg hat die SG Stahl Blankenburg verloren. Im letzten Jahr noch ein echtes Kellerduell, sind in dieser Spielzeit beide Mannschaften deutlich höher in der Tabelle wiederzufinden.

Beide Teams spielten von Beginn an mit "offenem Visier" und konnten sich zunächst keinen Vorteil zu erarbeiten. Immer wieder hatte die andere Mannschaft die passende Antwort parat. Die Hausherren profitierten dabei von sechs sicher verwandelten Siebenmetern von Karsten Baethge. Auf Stahl-Seite verteilte sich das Torewerfen auf mehrere Schultern. Nach 20 Minuten hatten die Hausherren einen kleinen Lauf, konnten sich erstmals mit zwei Toren zum 12:10 absetzen. Die SG Stahl ließ sich davon aber nicht schocken, glich zum 14:14 aus und ging ihrerseits mit 16:14 in Führung, gleichzeitig der Pausenstand.

Diese Führung hatte bis zur 40. Minute bestand, beim 21:21 hatte die Mannshaft von Trainerfuchs Harry Jahns ausgeglichen. Von nun an bestimmte eindeutig der HSV die Partie. Die Blankenburger spielten nicht mehr so druckvoll, verzettelten sich in Einzelaktionen. In Unterzahl kämpften sich die Gäste auf 26:28 heran, doch spätestens die 31:27-Führung der Magdeburger war die Entscheidung. So stand am Ende eine 28:33-Niederlage auf der Anzeigetafel.

"Hier kann man schon mal verlieren, die Magdeburger sind als sehr heimstark bekannt. Trotzdem ist es schade, dass wir so den Faden verloren haben. Auch die Schiedsrichter hatten sich diesmal recht früh auf eine Seite geschlagen, dieses wichtige Spiel besonders in der zweiten Halbzeit nicht mehr im Griff. Dies soll aber keine Ausrede sein, die Tore haben wir nicht geworfen", waren sich die Stahl-Trainer einig.

Am kommenden Sonnabend steht das Nachbarschaftsduell gegen den HV Ilsenburg auf dem Programm. Anwurf im Sportforum ist um 16 Uhr.

Stahl Blankenburg: Eli, Malter - Gassmann (4), Schlemminger (2), Schulze (7), Wolff (3), Pökel (4), Fricke (1), Kalinowsky (2), Niemann (2), Czieschelski , Flor, Schnee (1), Wenzel (1).