Mit einem neuen Partner startet der KreisSportBund Harz ins Jahr 2015. Eine Kooperation mit der Harz AG soll die Harzer Sportvereinen noch stärker in das Netzwerk der einheimischen Firmen einbinden.

Wernigerode l Mit den Worten "Das neue Jahr startet partnerschaftlich", begrüßte Peter Hausmann, selbst jahrelang aktiver Fußballer des FC Einheit und heute Botschafter des KreisSportBundes (KSB) Harz und Geschäftsführer der Harz AG, seine Gäste zum Pressetermin. Anlass hierfür war die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages, der dem KSB Harz und seinen Mitgliedsvereinen im Bereich der Wirtschaft neue Türen öffnen soll. "Die Wirtschaft muss sich noch mehr für den Sport engagieren und das ,Wir-Gefühl` für den Landkreis unterstützen. Hierzu verfügt die Harz AG mit ihren 63 Aktionären und 400 angeschlossenen Unternehmen über ein großes Netzwerk", so Hausmann.

"Der KreisSportBund ist mit seinen 35000 Mitgliedern ein guter Ansprechpartner für die Harz AG. Wir sehen uns als gesellschaftliche Größe, mit dem Ziel, die Lebensqualität hoch zu halten und damit die Leute in der Region zu halten. Wir müssen dichter an die Wirtschaft ran, denn der Sport lebt vom Umfeld. Und hierfür ist die Harz AG ein wichtiger Kooperationspartner", entgegnete Henning Rühe, Präsident des KreisSportBundes Harz.

Der Kooperationsvertrag beinhaltet "fest fixierte Punkte, die in regelmäßigen Treffen besprochen werden", so Hausmann. Hierzu gehören gezielte Marketingmaßnahmen, über das Verlinken der Homepage und den Newsletter der Harz AG sollen Veranstaltungen und auch Aktionen wie die Harzer TeamChallenge in den Firmen noch präsenter werden.

"Als ,Willkommensagentur` haben wir festgestellt, dass der Sport bei Familien eine wichtige Rolle spielt. Über Vereine und Übungsleiter können wir auch Studenten für die heimischen Unternehmen binden und die Fachkräfte aus dem eigenen Potenzial sichern", so Hausmann zu den Zielen des Kooperationsvertrages. "Wir müssen zeigen, wie lebenswert der Landkreis Harz ist und dies noch mehr nach außen bringen", fügte der Botschafter des KSB Harz hinzu.

Henning Rühe bezeichnete den Kooperationsvertrag als "Papier, was nicht abgeheftet, sondern mit Leben erfüllt werden soll. Es kommt dem KSB Harz nicht materiell zugute, sondern den Vereinen. Wir werden von heute auf morgen sicher keine messbaren Ergebnisse erzielen. Es geht vielmehr darum, Athmosphäre zwischen den Vereinen und der Wirtschaft zu schaffen und Brücken zu bauen", so der Präsident des KreisSportBundes.