Nach zwei Absagen in den noch offenen Nachholspielen fällt für den FC Einheit Wernigerode mit einem Auswärtsspiel der Startschuss in die Rückrunde. Beim SV Lok Aschersleben erwartet die Hasseröder gleich eine knifflige Aufgabe.

Wernigerode l Dem Anpfiff dieser Partie dürfte nichts im Wege stehen, "ich denke mal, dass wir auf Kunstrasen spielen werden", sieht Trainer Karsten Stein dem ersten Rückrundenspiel der Landesliga-Saison entgegen. "Alle sind heiß, endlich zu spielen. Dennoch wird es eine schwere Kiste, nach der langen Winterpause wissen wir nicht so recht, wo wir stehen", so der Einheit-Coach, dessen Schützlinge bis auf ein Testspiel gegen den SV Darlingerode/Drübeck bisher kaum Spielpraxis sammeln konnten.

Die Partie gegen den SV Lok Aschersleben könnte für die Hasseröder richtungsweisend sein. Zwar hat der FC Einheit noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand, rangiert aktuell aber nur einen Zähler vor den Abstiegsrängen. Und mit einem Sieg würde Aschersleben, derzeit Tabellenvorletzter, an den Wernigerödern vorbei ziehen. "Aschersleben hat in der Winterpause den Trainer gewechselt und vier, fünf neue Spieler aus Bernburg geholt. Das zeigt, dass sie mit aller Macht in der Liga bleiben wollen", so Karsten Stein.

Die Hasseröder können bis auf André Helmstedt (Rot-Sperre) und Leeroy Götz, der mit einem Bandscheibenvorfall den Rest der Saison ausfällt, aus dem Vollen schöpfen. Der Abgang von Marco Wiese wurde durch die Rückkehr von André Kopp kompensiert.