Bernburg (mak) l Es scheint eine Kombination zu sein, die für beide Seiten von Vorteil und damit vor allem für den Blankenburger FV von erfolgreicher Natur ist. Nach zwei Spielen als verantwortlicher Trainer des Blankenburger FV stehen für Uwe Hain sechs Punkte zu Buche. Und nicht nur aufgrund der Ergebnisse scheinen Hain und der BFV so etwas wie die perfekte Symbiose zu ergeben. "Ob mit den Spielern oder den Funktionären - es passt auch menschlich. Wenn die Mannschaft, das was ich sehen möchte, erst einmal richtig verinnerlicht hat, wird es noch besser", verspricht Hain, der am Sonnabend einen ungefährdeten 3:0-Erfolg seiner Elf gegen die ZLG Atzendorf sah.

Nach dem Arbeitssieg aus der Vorwoche sah der Neu-Trainer am Sonnabend auch "gute spielerische Ansätze. Wir haben immer wieder versucht, von hinten heraus zu spielen". Nach einigen vergebenen Chancen in den ersten 15 Minuten verwertete Sebastian Lehmann die starke Vorarbeit von Philipp Eckert zur verdienten 1:0-Führung (27.). "Im Anschluss kam ein kleiner Bruch. Wir haben zu hektisch agiert und den Ball zu schnell verloren", so Trainer Uwe Hain. Eine Tatsache, die am Sonnabend nicht groß ins Gewicht fiel, weil die Defensivreihe des BFV gegen harmlose Gäste kaum etwas zuließ.

Einzig durch gut vorgetragene Konterangriffe kamen die Salzländer nach der Pause ein ums andere Mal zu Möglichkeiten. So dauerte es bis zur 68. Minute, ehe Hain den zweiten Sieg im zweiten Spiel ins Visier nehmen konnte. Philipp Brüser setzte sich über die rechte Seite durch und bediente den mitgelaufenen Robert Matznick - 2:0 (68.). Christoph Pinta verpasste sein drittes Saisontor und setzte einen Strafstoß knapp zehn Minuten vor Ende nur ans Lattenkreuz. So war es erneut Lehmann vorbehalten, in der 88. Minute den Schlusspunkt zum 3:0-Endstand zu setzen.

Blankenburger FV: Robinson - Schwarzenberg, Matznick, Krause, Neudek, Eckert (80. Kaye), Mehnert, Pinta, Brüser, Lehmann (88. Reinhardt), Schmidt;

Torfolge: 1:0 Sebastian Lehmann (27.), 2:0 Robert Matznick (68.), 3:0 Sebastian Lehmann (88. Strafstoß); Schiedsrichter: Dirk Reider (Halberstadt); Zuschauer: 89