Blankenburg (ige) l Der Quedlinburger SV hat das Topspiel der Harzliga, Staffel 2, gewonnen und damit die zweite Vertretung des Erzrivalen SV Stahl Thale von der Spitze verdrängt. Die SG Stahl Blankenburg/Timmenrode musste den Kontakt durch eine Niederlage im Verfolgerduell beim FSV Reinstedt abreißen lassen. Im Kampf um den Klassenerhalt fuhr der VfB `67 Blankenburg daheim gegen die SG Westerhausen II/Wedderstedt einen wichtigen Punkt ein, sogar deren drei waren es für die SG Heimburg/Hüttenrode/Blankenburger FV III durch den Auswärtserfolg in Hedersleben (siehe Infokasten).

FSV Reinstedt - SG Stahl Blankenburg/Timmenrode 3:1 (2:1). In einer ausgeglichenen Anfangsphase hatte der FSV Reinstedt die ersten beiden guten Chancen. Spielerisch schlug die SG Stahl Blankenburg/Timmenrode die etwas feinere Klinge, ließ sich von der robusten Spielweise der Reinstedter aber zunehmend den Schneid abkaufen. Dennoch waren es zunächst die Gäste, die durch Martin Winter in Führung gingen. Marco Bading hatte sich im Strafraum durchgesetzt und den Ball mustergültig aufgelegt. Doch schon im direkten Gegenzug war der Vorsprung wieder dahin, Brian Klanert nutzte die fehlende Zuordnung der Abwehr zum Ausgleich. Kurz vor der Pause legte Klanert zur 2:1-Führung nach, nachdem die SG-Abwehr nicht konsequent genug geklärt hatte. Im zweiten Spielabschnitt verloren die Blankenburger und Timmenröder dann total den Faden. Nach einem langen Ball war es wiederum Brian Klanert, der frei vor Marcel Kubista auftauchte, den Gästekeeper umspielte und zum 3:1 einschob. Zwar hatten die Gäste durch Marco Bading und Chris Gensler zwei gute Chancen zum Anschlusstreffer, doch auch der FSV Reinstedt hätte in der Nachspielzeit durch den völlig freistehenden Max Sperling nachlegen können.

Torfolge: 0:1 Martin Winter (16.), 1:1, 2:1, 3:1 Brian Klanert (16., 42., 75.); Schiedsrichter: Lutz Siebert (Quedlinburg); Zuschauer: 30.

VfB `67 Blankenburg - SG Westerhausen II/Wedderstedt 1:1 (1:0). Während die Heimelf verletzungs- und arbeitsbedingt einige Änderungen in der Startelf vornehmen musste, profitierten die Gäste vom Spielausfall der ersten Mannschaft. Nach verhaltener Anfangsphase fand die Wolfsberg-Elf, obwohl gegen den böigen Wind spielend, zuerst den Faden. Der Treffer fiel aber für die Gastgeber, Björn Zühlke schoss nach einem Konter aus 20 Metern unhaltbar ein. Fortan nahm der Druck der Gäste zu, doch die VfB-Abwehr war gut organisiert und leitete gefährliche Konter ein. Auf Seiten der Heimelf musste der gut aufgelegte Sebastian Parthen kurz nach der Pause verletzt ausscheiden, die Abwehr der Blankenburger mit einem starken Lorenz Fichtner und Keeper Steven Tippelt hielt dem größer werdenden Druck aber weiter stand. Bei den wenigen Kontern war Björn Zühlke ein ständiger Unruheherd und konnte oft nur durch Fouls gestoppt werden. Sieben Minuten vor Ende gelang den Gästen schließlich doch noch der verdiente Ausgleich, allerdings aus abseitsverdächtiger Position.

Torfolge: 1:0 Björn Zühlke (20.), 1:1 Nico Hollmann (83.); Schiedsrichter: Steffen Bieder (Elbingerode); Zuschauer: 43.