Die B-Junioren des VfB Germania Halberstadt haben das Spitzenspiel in der Verbandsliga mit 3:2 gewonnen. Damit übernahmen die Vorharzer Rang eins, der bisherige Tabellenführer aus Merseburg ist nun Dritter.

Halberstadt (fbo) l Am sonntag ging es auf dem Hauptplatz im heimischen Friedensstadion um die Vorherrschaft in der Verbandsliga der B-Junioren. Die jungen Germanen hatten einige Ausfälle vor dem Anpfiff zu beklagen, so dass Max Köhler nach langer Verletzung sein Debüt in der Startelf feiern konnte.

In dieser Saison gab es bereits zwei Duelle zwischen beiden Teams. Das Hinspiel endete unentschieden und im Landespokal verlor Germania knapp im Elfmeterschießen gegen IMO Merseburg. Den dritten Vergleich musste und wollte der Gastgeber also für sich entscheiden, um weiter alle Chancen auf die Meisterschaft zu haben.

Das Spiel begann mit viel Ballbesitz für die Einheimischen. Germania hatte mehr Anteile, wurde aber vor dem IMO-Tor nicht gefährlich. Also musste eine Standardsituation die Führung besorgen. Nach einer Ecke von rechts war es Nick Bamberg, der den Ball per Kopf im Tor unterbrachte. Dabei half ihm Karl Feldmer, der dem Torhüter die Sicht nahm. Die Antwort der Merseburger folgte nur wenige Minuten danach. Ebenfalls nach einem Standard klärten die Germanen nicht konsequent und schon stand es unentschieden. Das Spiel war geprägt von ruhenden Bällen. Den nächsten Freistoß köpfte wieder Nick Bamberg wuchtig zur nächsten Führung ein. Prompt folgte erneut der Ausgleich für IMO Merseburg. Nach einer Ecke standen die Gastgeber zu weit weg von ihren Gegenspielern.

Aber die besseren Aktionen hatten die Germanen, die kurz vor der Pause nach einer Ecke die 3:2-Führung durch Karl Feldmer erzielten.

Nach der Pause wollten die Halberstädter den Sack zu machen und hatten dabei beste Gelegenheiten. Man erspielte sich gleich mehrere sehr gute Möglichkeiten, um den Vorsprung auszubauen. "Leider wurde aber keine davon genutzt, einige sogar viel zu leichtfertig vergeben", blickte Trainer Marcel Zeißig zurück.

Der Gegner war bis zuletzt gefährlich, vor allem bei Standards musste die Mannschaft immer auf der Hut sein. Als der gute Schiedsrichter pünktlich abpfiff, waren alle erleichtert: Der knappe Vorsprung hatte bis zum Schluss gereicht und die drei Punkte blieben in Halberstadt.

In den nächsten zwei Wochen steht das letzte sehr schwere Duell beim Tabellenzweiten MSV Börde in Magdeburg auf dem Plan. Am kommenden Wochenende geht es zuerst gegen die SG Lutherstadt Wittenberg, ehe dann am 1. Mai im nächsten Topspiel Magdeburg wartet. Der MSV spielt punktgleich mit der Germania ebenfalls noch um die Meisterschaft.