Wernigerode (ige) l Die C-Jugend des HV Wernigerode hat das "Double" aus Meisterschaft und Pokalsieg nahezu sicher. Nach der verlustpunktfreien Bezirksliga-Saison sorgte das Team von Trainergespann Uli Meyer/Benjamin Nierlein in den Finalduellen um den Harz-Börde-Pokal gegen den SV Langweddingen bereits im Hinspiel mit einem 51:13-Sieg für klare Verhältnisse.

Beide Teams kannten sich schon aus den Punktspielen, der HVW ging nach klaren Siegen hochfavorisiert in die Partie. Die Gäste mussten aus schulischen Gründen auch noch auf einige Stammspieler verzichten, was ihre Chancen zusätzlich schmälerte.

Trotzdem begann das Team aus dem Sülzetal couragiert und ging mit 1:0 in Führung. Das war aber auch der einzige Grund, den die Langenweddinger zum Jubeln hatten. In der Folge zeigte der HV Wernigerode, dass er schon im Hinspiel für klare Fronten sorgen wollte. Beim Stand von 4:2 machte sich der "HVW-Express" auf die Reise. Ein ums andere Mal wurden die Bälle in der Abwehr erobert und die Konter erfolgreich abgeschlossen. Das Fehlen einiger Stammkräfte war den Gästen deutlich anzumerken, trotz engagierter Leistung konnten sie die klare 30:5-Pausenführung des HVW nicht verhindern.

Nach dem Wechsel baute HVW-Coach Uli Meyer sein Team etwas um. Alle Spieler bekamen Einsatzzeit und trugen sich mehrfach in die Torschützenliste ein. Auf Seiten der Langenweddinger konnte sich Jonas Borchert mit elf Toren in Szene setzen, auch Keeper Lucas Klunert zeichnete sich mehrfach aus. Beim Schlusspfiff stand dennoch ein klarer 51:13-Sieg für den HV Wernigerode an der Anzeigetafel, der vom SV Langenweddingen am kommenden Sonntag ab 13 Uhr in heimischer Halle kaum noch aufzuholen ist.

"Meine Mannschaft hat gegen diese unerfahrene Langenweddinger Sieben sicherlich keine Mühe gehabt. Mir wäre es aber lieber gewesen, die Gäste wären in bester Besetzung hier angetreten, damit die Zuschauer eine spannendere Partie gesehen hätten. So ist das Rückspiel sicher nur noch Formsache. Trotzdem freue ich mich für die Jungs, dass sie die Ernte ihrer über die Saison geleisteten Arbeit einfahren können", so das Fazit des Wernigeröder Coaches Uli Meyer.

HV Wernigerode: Langer. Lößner- Meyer (3), Eilers (5), Reinert (3), Toerne (5), Christiansen (9), Conradi (14), Stengritt (6), Harz (6)